Der Bettler und sein Hund.

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Der Bettler und sein Hund.

Er hat die Hand auf seiner Flanke
spürt Wärme durch sein struppig’ Fell
mit jedem Herzschlag kommt ein Danke
mal ganz still – mal mit Gebell

Er fühlet seiner Augen Lächeln
und mag es noch so finster sein
als wenn sie ihm das Glück zufächeln
gepackt in puren Sonnenschein

Er lebt mit ihm des Lebens Tage
begleitet ihn auf Schritt und Tritt
auf manche ungelöste Frage
teilt er ihm stumm die Antwort mit

Ob nächtens unter kalten Brücken
oder im Feld – mit Stroh bedeckt
wärmt er ihm seinen steifen Rücken
ihm die klammen Hände leckt

Sie teilen sich die karge Speise
mal heißen Speck – mal trocken Brot
sie werden langsam alt und greise
und kälter wird des Lebens Not

So geh’n sie weiter durch die Zeit
suchen Herzen die sie kennen
und irgendwann ist es soweit
da wird der Herr das Ziel benennen

© ee

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2 Gedanken zu „Der Bettler und sein Hund.

  1. aries sagt:

    Die Worte wirken generell, (nicht nur für ein Hund), wie der Lockstoff!

    Gefällt mir

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