Sehnsuchtsmelodie…

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Sehnsuchtsmelodie

Hörst du den Nachtwind leise grüßen –
fühlst du, wie das Meer dich lockt?
Der Sand flieht unter deinen Füßen –
während Neptun auf den Wellen hockt.

Das Mondlicht tanzt auf den Kämmen der Wogen,
das Wasser spielt am Dünenrand.
Es scheint, das Leben hat mich betrogen,
ums Glück, das ich hier auf der Insel einst fand.

Ich suche jetzt die vergangenen Jahre,
vermisse die Wärme – entbehre das Glück.
Das Schicksal gibt mir am Ende das Wahre –
gibt mir die einzige Liebe zurück.

Ich lausche auf der Sterne Sagen,
der Himmel flüstert es mir zu.
Die Wolken meine Sehnsucht tragen –
denn wo sie sind, da bist auch du.

Ich spüre deiner Seele Fühlen –
bist du auch weit, weit von mir weg,
ich muß mein dich begehren kühlen,
sonst sterbe ich an diesem Fleck.

© ee

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Getaggt mit ,

9 Gedanken zu „Sehnsuchtsmelodie…

  1. kowkla123 sagt:

    immer wieder toll, schönen Donnerstag

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  2. Du schreibst hervorragende Poesie. Du reimst, aber deine Texte klingen lebendig, weil du dich nicht ans Metrum hältst, die Silben nicht in ein Korsett schnürst. Gefühle sind dein prägendes Moment. Ich lade dich ein mitzumachen. Die Montagslyriker bringen jeden Montag einen Lyriker heraus. Du wärst ein neuer Höhepunkt und wir erwarten dich. Bei fragen ruhig mich oder Terence fragen. Es ist alles leichter, als es im ersten Moment erscheint. 🙂

    Willkommen bei den Montagslyrikern! – Einladung von Terence Horn und PPschen

    PP hatte die wirklich gute Idee, die Montagslyriker ins Leben zu rufen. Ein Projekt, um unsere Blogs bekannter zu machen und um uns untereinander besser zu vernetzen. Wir wollen mehr Leser für unsere Arbeit gewinnen und zeigen, was wir drauf haben.

    Die Idee: Wir bitten jeden Montag einen Lyriker um Beantwortung von fünf Fragen (Ich stelle euch natürlich erst ein wenig vor und bräuchte die Antworten bis spätestens Samstagabend, um alles entsprechend vorzubereiten):

    1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
    (Der Mensch, die Muse, das Unglück)

    2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
    (Erzähl uns von deinen Macken, schlechten und guten Eigenschaften, von deinen dunklen Geheimnissen)

    3. Welche Götter verehrst du?
    (Künstler, die dich prägten, die du gerne liest oder empfehlen möchtest.)

    4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
    (Lesungen, Poetry-Slams, Veröffentlichen in Zeitschriften, Büchern, Internet usw.)

    5. Und nun, zeige dich!
    (Mit bis zu zehn charakteristischen Werken, die du uns vorstellen magst. Mit einem Bild von dir? )

    Natürlich müsst ihr nicht alle Fragen beantworten, wenn ihr nicht wollt oder weicht einfach ein wenig aus. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch Bilder schicken und natürlich einen Link zu eurem Blog. Ich kann zwar nicht garantieren, dass ich alles veröffentliche, aber ich gebe mir Mühe.

    Bitte setzt auch auf eurem Blog einen Link zu dem Artikel, damit wir alle von der Veröffentlichung profitieren und vielleicht auch auf den ein oder anderen Artikel von einem Kollegen oder einer Kollegin.
    Wir sind gespannt, wie sich die Montagslyriker entwickeln. So oder so ist ein Projekt, mit dem wir Spaß haben werden und neue, interessante Leute kennenlernen.

    Wir freuen uns auf deine Werke!

    Terence Horn
    http://terencehorn.com

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    • nachtuul sagt:

      Irgendwie ist das Interesse für die „Montagslyriker“ in mir geweckt worden – ist es nun die einfache Neugier, oder ist es das tiefere „mehr wissen wollen“? nur, solange es für mich böhmische Dörfer sind, die ich zu verstehen nicht in der Lage bin, solange wird aus dem sich nähern wohl nix werden. Ich habe wie empfohlen Terence Horn angeklickt und bekomme nur irgendwelchen technischen Kauderwelsch und (für mich) nicht verständliche Aufforderungen präsentiert. Leute, macht es doch einfach mal einfach, damit es auch für weniger Bedarfte ein gangbarer Weg wird …. in der Hoffnug „erhört“ zu werden herzlichst ewaldeden

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      • Ich denke, der Text oben ist leicht verständlich. Du musst nur eine Auswahl deiner Gedichte (so etwa 10 Stück) an mich oder Terence mailen. Das ist alles. Darüber hinaus wäre es schön, zu erfahren, wie die zum Dichten kamst, wer deine Vorbilder sind und was dich als Mensch ausmacht bzw. antreibt.

        Daran ist bis jetzt noch kein Teilnehmer gescheitert. Leider kann ich dein Blog nicht finden. Vielleicht bin ich zu unbedarft oder du solltest doch mal an deiner Technik arbeiten, damit man dich auch besuchen kann, falls du kein Fake bzw. Troll bist: Alles schon erlebt. Schönen Gruß PPschen 🙂

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      • Guten Morgen PPschen.

        Aufklärung tut NOT.
        Unser Worthaus besteht aus zwei Etagen. Oder klar und deutlich WIR sind zu Zweit.
        Mein Name ist Christin von Margenburg der zweite Schreiber ist *Nachtuul* mein Freund und Schreibkollege Ewald Eden.

        Ich grüsse Dich herzlich auch im Namen von Ewald Eden und wünsche einen guten Tag
        freundlichst Christin von Margenburg
        Hier wie auch auf den anderen Seiten werden Gedichte , Erzählungen Erinnerungen von Uns Beiden gesetzt.

        Gefällt 1 Person

      • Sorry und lieben Dank. Konnt ich nicht wissen. Wie das bei Terence läuft, da blick ich auch nicht so durch und man muss das Formular ja auch erstmal finden. Aber wie gesagt, Terence nimmt die Sachen auch völlig formlos in Empfang und es wird wirklich jeder veröffentlicht, der nur halbwegs ernst zu nehmen ist.

        terencehorn.gmx.de

        oder an mich:

        mondbote@gmx.de

        Der Januar ist leider schon verplant, aber im Februar könntet ihr zusammen oder getrennt je einen Montag erhalten. Terence hat mir übrigens gestern nach der Einladung geschrieben, dass du schon auf seinem Blog warst und höllisch gut schreibst. Schiefgehn kann nix. Und ich fasse immer nur das Positive ins Visier: Will ja keinen niedermachen, sondern die Lyriker bestärken. Ich mag dich übrigens: Deine Freunde sind meine Freunde. Sag das bitte der Nachteule 😉

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      • ein Lächeln an Dich , ich schreibe es Ihm, deine Mailadresse ist gespeichert. Hab einen noch guten Tag und vielen Dank
        Dir noch ganz liebe Grüsse
        Christin

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  3. schönes Reimgedicht
    lg
    karl

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