Archiv für den Monat Juli 2017

Blog – Pause.

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vom 29.07. bis einschließlich 06.08 2017

 

URLAUBSZEIT – Ruhepause.

mein Weg führt mich ans Meer…

Euch ALLEN bis dahin freundliche Grüße, bleibt gesund und munter. Wir lesen UNS bald wieder…

Christin von Margenburg

und Ewald Eden

 

 

Getaggt mit ,

Der Morgen.

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Der Morgen.

Der Morgen reibt sich den Schlaf aus den Augen,
die Müdigkeit flattert geschwinde davon –
er beginnt an des Himmelslicht Strahlen zu saugen,
und eilends steigt aus dem Meere die Sonn’.

Wie flüssiges Gold leuchten die Fluten,
Vögel streichen geschwind drüberhin –
blaue Weite verschluckt lichtes Gluten,
es öffnet sich uns ein erkennender Sinn.

©ee

Getaggt mit

Eine gute Nacht …

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Eine gute Nacht …

Die Stunden waren richtig toll
an Schlaf war überhaupt nicht zu denken
eine einzige Fliege – verflucht
tat Vergnügen mir schenken.

So oft ich auch ‚klatschte’ –
es ging ständig daneben –
einzig ich ratschte
mir blaue Flecken aufs Leben.

Doch dann gegen fünf in der Frühe,
die Sonne zeigte schon ihr Sonntagsgesicht,
bekam sie den Lohn für die Mühe
und lacht mir zum letzten mal frech ins Gesicht.

Ein kräftiger Schlag mit der druckfrischen Zeitung –

mit dem Titel habe ich sie erschlagen,
und konnte sie in schöner Begleitung
der zerdepperten Tasse
zum Mülleimer tragen.

©ee

Getaggt mit , ,

Das Ende einer Zeit.

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Das Ende einer Zeit.

Ihr habt die schönsten Stunden erlebt
hattet gemeinsam das Glück zu fassen
eure Herzen haben vor Freude gebebt
ein Leben tat in das andere passen

doch jetzt ist die Stunde
des Abschieds gekommen
einer von euch
verlässt diesen Platz

legt ab eure Trauer
verjagt das Beklommen
er bleibt für euch
der wertvollste Schatz.

ee © 2004

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Getaggt mit

Kein Abschied …

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Kein Abschied …

Eine flüsternde Seele
berührt ganz sacht deine Hände
sie möchte dir sagen
ich konnte nicht mehr

es schwanden die Wände
aus leidvollen Tagen
da wo ich jetzt bin
ist alles nicht schwer

ich bin beständig in deiner Nähe
ich fühle dein Fühlen zu jeder Zeit
glaub’ mir, daß ich von hier alles sehe
bin in jeder Stunde dir zu helfen bereit

fühle nicht Trauer
das du mich musstest lassen
weine nicht in sinnlosem Schmerz
lasse uns an die Erinnerung fassen

bewahr mir den Platz in deinem Herz
sei dankbar für gewesene Tage
sei fröhlich über geschenktes Glück

denn es gibt keinen Zweifel
es ist keine Frage
wir kehren gemeinsam
zum Ursprung zurück

da werden wir leben
für ewige Zeiten
da werden wir bleiben, so wie wir sind

da gibt es kein Hader
kein Zank und kein Streiten
da ist jeder von uns des Allmächtigen Kind.

©ee

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Getaggt mit ,

Kein Zweifel . . .

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Kein Zweifel . . .

Jedes Leben ist beschrieben –
fein säuberlich und abgestimmt,
egal auch, wo die Wurzeln liegen –
egal auch, wann der Herr es nimmt.

Die Schrift – sie ist für jeden kenntlich –
wenn man sich nur die Mühe macht,
jedes Leben ist unendlich –
auch nach des Sterbens kurzer Nacht.

Der Lauf vom Werden zum Vergehen –
ist eine Reise durch die Welt,
man muß jedoch den Sinn verstehen –
der Abschied dann viel leichter fällt.

Die Kerze die wir jetzt entzünden –
erleuchtet einer Seele Pfad,
dadurch mag sie nach Hause finden –
wenn auch nicht immer schnurgerad‘.

©ee

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Getaggt mit

Des Lebens Brücken …

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Des Lebens Brücken …

Jeder braucht im Leben Brücken
über die er gehen kann
sie lassen sich auch nicht verrücken
selbst wenn’s versucht wird, dann und wann

in schweren dunklen Lebenszeiten
ist ganz plötzlich jemand da
er wird dich schützen, dich begleiten
bis du von jenseits der Gefahr

kannst Dich in ihm fallenlassen
du weißt, er ist stets gegenwärtig
du spürst Hände, die Dich fassen
siehst Dein Leben grad halbfertig

wie lang der Weg, die Zeit auch wehrt
bestimmt des Schicksals Zeichen
erst wenn Dein Lebensweg sich kehrt
dann wird er von Dir weichen

der Himmel, er bestimmt die Wende
er läßt Dein zweites Ich dich finden
dein zweites Ich ist einfach da
fasst deine Hände,

und du spürst Liebe, sonnenklar.

ee © 2005

Getaggt mit

Alles hat seine Zeit …

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– Alles hat seine Zeit –

so steht es geschrieben
alles hat seine Zeit
der Satz wird von der Zeit
durch die Zeit getrieben
von Anbeginn
vom ersten Schrei
hat alles seinen Sinn
ist Bestimmung stets dabei

wolkenreich verhang’ne Tage
nebelschwer befrachtet Land
zöger’ nicht stell keine Frage
selbst wenn Du stehst
an Abgrunds Rand
du zwingest alle Felsenschründe
querest jeden wilden Bach
fliegst schwebend über tiefe Gründe

wenn Schrecken naht
dann sing und lach
und wenn die Zeit der Offenbarung
gekommen ist
laß es gescheh’n
denn es ist Deiner Seele Nahrung
und alle, alle sollen’s seh’n

ee © 2005

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Getaggt mit ,

In der Waffelbäckerei …

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In der Waffelbäckerei …

Heute, heut ist Waffeltag
im ganzen Haus kann man es riechen
wie ein Düftedoppelschlag
riecht man den Duft durch Wände kriechen

er legt sich über alle Tische
bedecket Tass’ und Teller
man riecht der Düfte Sommerfrische
bis hinunter in den Keller

sie schmücken schon die Kaffeetafel
verzieren schon der Sahne Häubchen
verduftet ist der Leut Geschwafel
es gurrt nur noch ein Ringeltäubchen

alles schnüstert in die Küche
deren Tür ein spaltbreit offen
von da kommen die Wohlgerüche
lassen die Schleckermäuler hoffen

Mutter Jette steht am Herde
rosigrot strahlt ihr Gesicht
sie achtet dass auch alles werde
dass jede Waffel ein Gedicht

sie schöpft den Teig wie kostbar Schäume
zieret ihn mit Rosenschimmer
sie formt in Formen Bauchesträume
bestreut sie dann mit Sternenflimmer

schwebt in die Stube wie ein Engel
beladen mit der süßen Fracht
und alle selbst der frechste Bengel
vergnüglich ihr entgegenlacht

bald hört man nur noch fröhlich schmausen
es schmeckt so himmlisch wunderbar
bloß der Theo, frech – lässt einen sausen
weil ihm im Bauch ’ne Blähung war.

  ©ee  2006

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Getaggt mit

Im Dorfkrug.

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Im Dorfkrug.

Lustig sein
das Tanzbein schwingen
Wirt schenk ein
die Gläser klingen

Verstand versaufen
Fäuste fliegen
Haare raufen
Beulen kriegen

Stuhl zerschlagen
heiße Schlacht
voll bis zum Kragen
Spaß gemacht

morgens Birne
Veilchen blasser
Matsch im Hirne
kaltes Wasser

Kopf der brummt
du dickes Ei
Schädel summt
mittags endlich Klüsen frei

ach war das ’ne schöne Feier
auf dem Tanzboden da bei Meyer

war das ein schönes Wochenend’

wer es verpaßt
hat was verpennt

ee © 2006

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Getaggt mit