Teezeit.

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Teezeit.

Schummerdüster in der Stube
vom Kamin her Flackerlicht
die Mutter steht am großen Herde
gold’ner Schein streift ihr Gesicht

Bestimmend die geschäft’gen Hände
in denen soviel Gutes liegt
es ist ein Wirken ohne Ende
es ist als wenn ein Engel fliegt

Des Kessels Summen bricht die Stille
es klappert leis’ das Teegeschirr
der Duft entweicht des Teetopfs Tülle
und zieht dann durch die Stubentür

Im ganzen Haus die Nasen schnüstern
ein jeder drängt zum Teetisch hin
man sitzt so hier – schon halb im düstern
erfährt ein Stück des Lebens Sinn

So ist es schon seit langen Zeiten
ein Stück Kultur im Friesenland
genießen und gut zubereiten
der Tee die Menschen stets verband.

©ee

 

 

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