Der ‚Rote Sand’

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Der ‚Rote Sand’

Der Heimat letzter Gruß,
der Heimat letztes Zeichen –
der Leuchtturm in der Deutschen Bucht.

Soweit seine Signale reichen
der Wanderer den Lichtpunkt sucht.

Erst wenn am Horizont verschwunden,
der schlanke Turm in dunkler Nacht –
glaubt er den Abschied überwunden,
und fühlt, daß Hoffnung neu erwacht.

Hoffnung auf ein neues Leben,
in einer weit entfernten Welt –
doch wird man ihm dort anderes geben,
als das was er hier weggestellt?

Er weiß nicht was ihn dort erwartet,
im fremden unbekannten Land –
hofft nur, daß er ins Glück gestartet –
das in der Heimat er nicht fand.

ee © 2007

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3 Gedanken zu „Der ‚Rote Sand’

  1. Francina sagt:

    Schönes Gedicht, Christin. Jede Zukunft ist unsicher, in welcher Stadt, Land man ist. Aber es ist besser als zu sagen, hatte ich dass nur getan. Grusse, Francina

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