Der Herbst zieht ein . . .

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Der Herbst zieht ein . . .

Die Strassen sind wie leergefegt
die Blätter segeln von den Bäumen
Reif sich auf die Wiesen legt
Natur die hat jetzt Zeit zu träumen

Die Tage bekommen Magersucht
die Nächte werden länger
ab und an noch Sonn’nschein huscht
der Wind wird täglich strenger

Laub raschelt unter flinken Füßen
die eilends hin nach Hause streben
der Winter läßt schon herzlich grüßen
läßt schon an weißer Decke weben

Aus Kaminen kräuselt Rauch
malt stille Bilder an den Himmel
ich frage mich – fragst du dich auch
wo ist das sommerlich Gewimmel

Wo sind die fröhlichen Gesichter
wo ist die helle Sommernacht
wo sind die strahlend bunten Lichter
die uns so süße Freud’ gebracht

Alles wirkt leicht überschattet
nichts glänzt mehr hell im Sommerlicht
die Tage sind vom Tag ermattet
wenn Abenddunkel sie zerbricht

©ee

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