Herbstes Zeit …

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Herbstes Zeit …

Goldgelackter Sonne Schein
liegt auf herbstesbunter Welt.
So war’s, so ist’s, so wird es sein –
gleich auch, ob und wie es Mensch gefällt.

Oktoberzeit, des Sommers Gehen –
Natur, sie leuchtet kunterbunt,
wenn des Morgens Nebel wehen,
sieht man, wie sich Erd’ dreht rund.

Alles spürt des Winters Nähe,
ob Mensch, ob Tier, ob Floras Vielfalt –
das Herz geht auf mir, wenn ich sehe
der ungebändigt Farb’ Gestalt.

In Webens Schleier in den Hecken
blinkern diamanten Tröpfchen –
seh’ Herbstes Blüten, wie sie recken
zum Sonnenlicht hin ihre Köpfchen.

Die Reben an des Berges Hängen
bekommen ihren Ritterschlag,
bevor sie sich in Kelter zwängen,
und werden Wein,
zu mancher Menschen Freudentag.

Die Igel rascheln in den Blättern,
zu suchen sich ein Rastquartier –
um winterschlafend abzuwettern,
die kalte Zeit, wie viel Getier.

Rasch werden dann die Farben schwächer,
des Oktobers Gold, es trübt dahin –
der November breitet Nebels Fächer
über Weltens Leben hin.

© ee

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