Geborgen sein …

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Geborgen sein …

Rote Ziegel über den Bäumen,
Geborgenheit schimmert im sonnigen Licht –
in den schattigen Zwischenräumen
Weinlaub in die Höhe kriecht.

Auf des hohen Giebels Spitze –
über schlanken Daches First,
schicken Glöckchen Tönesblitze
unter denen Stille birst.

Aus den graniten Mauersteinen
auf dunklem schwerem Marschengrund,
sieht man Vergangenheit oft scheinen –
erhellen dieses sich’re Rund.

Dies’ Rund in dem des Menschen Seele
ihre sterblich‘ Hülle ruhen lässt,
damit in Alltags Rumkrakeele
ihr sie nicht so schnell vergesst.

© ee

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Getaggt mit ,

4 Gedanken zu „Geborgen sein …

  1. Francina sagt:

    Melancholisches, eine sehr schönes Gedicht, Christin

    Gefällt mir

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