Streichelworte . . .

 

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Streichelworte . . .

Ach, wie bin ich wieder froh –
was bin ich voller Wonne,
und glücklich bin ich sowieso –
ich weiß – ich liebe keine Nonne.

Mitternacht war lang vorüber –
als ich trat in mein Kämmerlein,
die Stimmung hier war mehr als trüber –
fühlte so richtig „Mein allein“.

Auch wenn die Zeit über den Zenit
der Nacht schon hingekrochen war,
fehlte zum Schlaf ein Kettenglied –
fehlte ein Streichelwort – ganz klar.

So war der erste Griff zum Hörer –
magisch zog es mich dahin,
wie ein Telefonbetörer –
hatt’ ich nur meinen Schatz im Sinn.

In dem Moment – wohl zeitengleich –
weil uns’re Herzen eins sind,
mein’s Liebchens Hand – so seelenweich –
tastet nach ihres Fühlens Kind.

So haben wir zugleich empfunden –
Sorge um des andern Wehe,
ich weiß – ich bin an sie gebunden –
bereit für hundert Jahre Ehe.

© ee

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