Der Bettler . . .

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Der Bettler . . .

So sitzt er da
in dunkler kalter Ecke

den Mantel um sich zieht
wie eine Burg

die auf ihn seh’n
die seh’n ihn wie ’ne Schnecke

mit Angst und Stolz
sich in sein Häuschen dreh’n

die Knochen steif
die Hände klamm verknotet

die Stiefel
mit Papier wohl vollgestopft

die Armut hat ihn eingesponnen
bedeckt den grauen wirren
eingezogenen Kopf

nur manchmal

wenn ein Groschen ringelt
in seine Mütze

still und ohne Klang
ein Fünkchen in den Augen züngelt

von spröden Lippen
kommt ein stiller Dank

der Frühling hat ihn retten sollen
doch hat er ihn nicht mehr erlebt

der Tod war stärker als das Wollen
er jetzt irgendwo da draussen schwebt

©ee

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