Einer trage des Anderen Last –

 

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Einer trage des Anderen Last –

so hat uns das Wort des Paulus gefasst.
Ein Jeder trage des Anderen Bürde
und niemand nehme dem Ander’n die Würde.

So sollte es sein auf globalem Rund –
so sollte es sein in Nachbarschafts Klein –
doch das ehrliche Woll’n läuft die Füße sich wund,
es weichet nicht Herz und Seele aus Stein.

Es öffnet nicht Hände um Hunger zu stillen –
es prallt gegen Wände aus kriegerisch Willen –
es wird von Panzern niedergewalzt,
während Mächtige mit Mächtigen balzt.

Es wird von Kanonen niedergeschossen,
während mächtige Macht den Kaviar genossen.
Es wird im eigenen Blute ertränkt,
während Mächtige den Mächtigen Kriegsschiffe schenkt.

Und so wird es bleiben
gepriesen als gut –
dies schändliche Treiben,
das nichts zeugt als Wut.

Und so wird es bleiben,
dies’ heuchlerisch Werkeln –
solang’ Volk es lässt,
das schrödern und Merkeln.

Wir brauchen dringend
die aufblühend’ Kraft –
nur sie kann’s bewirken
dass Land Frieden schafft.

Sie schleift Steines Brücken,
zerschlägt Steines Meier –
schickt Gabriel an Krücken
nach Heimes Weiher.

Sie bietet gefräßigen Haien die Stirn,
sie breitet im Land wieder mütterlich’ Wärme –
haut auch mal dumpfbackig’ Denkern die Birn’,
und alles das macht sie ohn’ großes Gelärme.

© ee

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