Vergänglichkeit . . .

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Vergänglichkeit . . .

Nebel herrscht wie im Schattenreich
die Bilder verwischen
unendlich und weich

Außendeichs tutet ein Nebelhorn
es klingt so verloren –
mal achtern, mal vorn

du siehst nicht
wo Wasser und Land sich vereinen
an Gräsern hängen Tropfen
als würden sie weinen

man hört seine
eigenen Schritte nicht mehr
es ist alles versunken
im Nebel so schwer

du weißt nicht wo’s lang geht
die Zeit – sie steht still
als wenn sich Gott Neptun
die Welt holen will –

die Welt holen –
Heim in sein Schattenreich
in dem Gut und Böse
auf ewig sind gleich.

© ee 

 

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4 Gedanken zu „Vergänglichkeit . . .

  1. ellilyrik sagt:

    …es berührt mich…noch mehr mit der einfühlsamen Musik, liebe Christin!
    Alles Liebe Dir und mit Dank, herzlichst Elke.

    Gefällt 1 Person

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