Alpträume . . .

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Alpträume . . .

Kaum ist man nächtens eingeschlummert
der Alptraum an die Wände wummert
man sucht ihm ständig auszuweichen
kann andere Plätze nicht erreichen

Man rennt sich schier die Lungen wund
entkommt ihm nicht – dem Höllenhund
die Füße fliegen wie Raketen
sie ständig nur ins Leere treten

Vor Angst das Herz im Kopfe schlägt
der Körper ist mit Schweiß belegt
im Halse sitzt ein dicker Kloß
man wird die Starre nicht mehr los

Die Lähme sitzt in den Gelenken
man kann nicht vor- noch rückwärts denken
will schreien – um sich aufzuwecken
der Schrei bleibt in der Kehle stecken

Wird man kräftig wachgerüttelt
der Traum noch lang die Glieder schüttelt
man kann die Augen dann nicht schließen
muß die Kämpfe dann auch wach genießen

Im Morgenrot das Sonnenlicht
des Alptraums Folter unterbricht
am Abend – nach des Tages Stunden
hat er dich schnell auf’s neu gefunden.

© ee

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