Ein Zittern…

 

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Ein Zittern…

Ein Zittern, es türmet die Wellen auf,
zu riesigen Bergen mit schäumender Kron‘ –
aus den Tiefen des Wassers ertönet Geschnauf,
wird zu bitterer Klage von des Weltschöpfers Sohn.

Es stürmet die Lande, die Elbe flußan
läßt der Menschen Gebilde in den Fluten versinken –
auf wenigen Hügeln so dann und wann,
retten sich Wesen vor dem Ertrinken.

Wenn sich die Allmacht verzogen hat,
besänftigt durch ungezählt‘ tot‘ Kreatur –
beginnt Rest der Menschheit mit neuer Tat
und macht sich erneut zum Feind der Natur.

©ee

E.E. 2016-06-15

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Der Mensch.

Der Mensch – gedacht als Hüter der Erde.
Wie hat er seinen Ruf verfehlt!
Einst sprach Gott ihm sein großes ‘Werde’,
doch nie wusst’ Adam, was nun zählt.

Er hat’s verbaselt, hat’s verloren,
was man ihm einst hat anvertraut.
Zum Hass, zum Neid, zum Krieg geboren,
zerstört er, was er selbst gebaut.

Wen wundert’s, dass kein Fried’ von Dauer,
kein gutes Wort im Herzen bleibt.
Baut um das Herz doch eine Mauer
von Liebe und von Freundlichkeit!

Schau nur – das Mädchen dort am Stege –
wie blickt es auf der Wellen Spiel,
die gläsern kühl benetzen schmale Wege,
wo ist der Ursprung – wo das Ziel?

GE2016-06-15

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