Im Schatten der Weihnachtsmärkte.

.

Im Schatten der Weihnachtsmärkte.

Obdachlos und ohne Bleibe
inmitten konsumgeiler Welt –
er möcht’ doch nur ‘ne kleine Scheibe,
von dem was da zur Schau gestellt.

Da ward geschäkert und geschlemmert,
vertilgt so manchen Huhnes Bein –
merkt nicht wie sehr man ist belämmert
in seinem Wohlstands Erdensein.

Man glaubt durch bunter Lichter blinken
würd’ man dem Himmel nahe sein –
sieht nicht des Lebensspieles Zinken,
tappt blindlings ins Verderben rein.

ee2017-12-11

©ee

.

Getaggt mit , ,

Ein Gedanke zu „Im Schatten der Weihnachtsmärkte.

  1. poetrynuts sagt:

    Gut geschrieben!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: