Archiv für den Monat Januar 2018

Gedankenkarussell.

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Gedankenkarussell.

In mir da dreh’n sich die Gedanken
beißen sich selber in’s Genick
sie sehen nicht mehr ihre Schranken
kommen immer zu sich selbst zurück

Mit jeder Drehung wächst die Riefe
wächst sich aus zum blutend Mal
mir ist als wenn die Seele liefe
auf wunden Füßen durch das Tal

Durch’s Tal der Tränen dieses Lebens
die flossen in so mancher Nacht
ich weiß sie rannen nicht vergebens
denn irgendwo das Glück mir lacht

Irgendwann tragen die Bäume
die tranken von der Augen Feuchte
die Früchte meiner Lebensträume
auf das auch mir

mein Glückstern leuchte.

©ee

Getaggt mit , ,

Hoffnung ist alles . . .

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Hoffnung ist alles . . .

Dichte Wolken, dunkle Tage
alles das gibt es im Leben
doch ist noch so groß die Plage
es wird auch noch was and’res geben

schau nach vorn
schau durch die Wolken
dahinter scheint ganz hell die Sonne
das Leben gibt dir
Freudensicht

das Herz erfüllet sich
mit Wonne
wenn sie dann
durch die Wolken bricht

drum bleib nicht steh’n
umgeh die Steine
such deinen Weg
und stolper nicht

du merkst zu keiner Zeit
warst du alleine
von irgendwo scheint
stets ein Licht.

©ee

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Getaggt mit ,

Die fünfte Jahreszeit.

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Die fünfte Jahreszeit.

Es ist die fünfte Jahreszeit
wir Narren halten uns bereit
um lustig durch die Stadt zu jagen
und Masken dann zur Schau zu tragen.

Im Hexentanz der Fröhlichkeit
begrüßen wir die Frühlingszeit
es wird nach altem Brauch und Sitte,
Jeder genommen auf die Schippe.

In Büttenreden Worte schwingen
wir dürfen tanzen,lachen, singen
Karbatschen knallen, an Rätschen drehen
dem Winter eine Nase drehen.

Das Jahr wird fröhlich angenommen
wie schnell ist alles doch verronnen.
Am End der Fasnacht man glaubt es kaum
da löst sich alles auf in Schaum.

© Chr.v.M.

Getaggt mit , ,

An den Frühling . . .

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An den Frühling . . .

Frühling wehe – Frühling lache
bring’ uns schöne Tage fein
Frühling drehe – Frühling mache
zum Wasserspiel den Winterstein.

Schick in alles deine Farben
von dunkelgelb bis rosenrot
lasse leuchten Frühlingsgarben
neu erweckt aus Winterstod.

Wecke ringsum frohe Töne
trag des Bächleins hellen Klang
schick uns all das neue Schöne
ohn’ Frühling sind die Herzen bang.

©ee

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Getaggt mit , ,

Besuch . . .

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Besuch . . .

Im Garten sitzt der Waldbesuch
sie treffen sich zum Speisen
des Feldes große Vogelschar
und mittendrin die Meisen

Der Specht hämmert sein Dankeschön
in des Baumes Rinde
Fasanen ihre Kreise dreh’n
wie ein Rad im Winde

Dompfaff – Sperling – Eichelhäher
die Krähen schreiten stolz einher
täglich rücken sie uns näher
hier fürchtet kein’s den andern mehr

Der Hofhund schenkt ein Ohr dem Winde
ein Auge wacht daß nichts geschieht
der Kater schnurret leis’ gelinde
ein jeder seine Sanftmut sieht

Der Winter ist das feste Band
hier lohnt sich nicht zu streiten
sie sind erst wieder außer Rand
in frühlingsgrünen Weiten.

©ee

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Getaggt mit ,

Denk mal . . .

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Denk mal . . .

Hochgelobt und tief gefallen
es können nur Momente sein
heute noch in Freuden schallen
morgen in Trübsal winzig klein

Drum bist du auf dem Weg nach oben
halt stückweis vor dem Gipfel ein
man wird dich wohl nicht endlos loben
dein Fall wird endlich kürzer sein

Beschränkung unseres eignen Lebens
ist härter als manch Hungertag
drum danke stets für Gottes Segen
wenn du dich mal bescheiden magst

Ellbogen werden oft genutzt
zur Schaffung freier Gassen
bis jemand deinen Anspruch stutzt
und du wirst fall’n gelassen

Kommt der Fall aus großer Höh’
zerschlägt er dir die Glieder
war der Absturz in der Näh’
find’st du dich heile wieder

©ee

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Getaggt mit , ,

Ans Licht . . .

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Ans Licht . . .

Grün
lugt durch die Blätter
die wintersbraun
und pergamenten
erzählen vom Herbst
verschwundener Tage

nur karger Grund
mit Spuren grauen Sandes
in den Fugen
zwischen den Steinen
Erde ohne Hoffnung
auf ein neues Wachsen

und doch
gestreichelt
von der Sonne
schöner Tage
treibt es empor
ins Frühjahrslicht

ein kleines Wunder
in weltvergess’ner Ecke
lebt es des Sommers
warme Stunden
bis Herbstenszeit

das Grün verschwunden.

©ee

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Getaggt mit , ,

Hilf mir . . .

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Hilf mir . . .

Mein Herz klopft an des Kerkers Wände
in den ich’s wieder eingesperrt
ruft leis’, wann ist die Qual zu Ende
wann – wann ist’s, daß man mich hört

ich muß es trösten in der Enge
zugleich tu ich ihm großes Leid
kann nicht ersparen ihm die Strenge
weiß selbst nicht wann es ist soweit

kann nicht durch die Wolken schauen
weiß nicht ob noch die Sonne scheint
kann einzig nur auf Gott vertrauen
auch wenn der Himmel Tränen weint

ich lass’ die Engelstränen rinnen
empfinde sie als großes Glück
Beharrlichkeit kann bloß gewinnen
ich spüre es schon so Stück für Stück.

©ee

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Getaggt mit , , ,

Gewißheit . . .

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Gewißheit . . .

Auch wenn man sich verlassen fühlt –
man ist niemals alleine.
Vergangenes das Herz umspült –
man kommt mit sich ins Reine.

Öffne weit der Seele Blick –
laß wandern die Gedanken.
Ruhe kehrt zu dir zurück –
Ruhe ohne Schranken.

©ee

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Getaggt mit

Mondnacht

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Mondnacht

Wie Edelsteine glitzern der Wellen Kämme
im mondeshellen Zwischenlicht
die Stimmung bricht der Herzen Dämme
wie lieblich scheint mir dein Gesicht

Deine Augen spiegeln die Tiefe der See –
so unergründlich wissensschwer
ich bin so gern in deiner Näh’
das Fühlen – es läuft kreuz und quer

Dich riechen baut die tollsten Träume
ist wie der schönsten Rose Duft
ist süßer wie des Zuckers Schäume
in Kinderlandes Kirmesluft

Flüchtig Ding sind unsere Zeichen
im weichen Sand an Wassers Saum
sie müssen schnell der Zeit entweichen
doch ohne Zeit ist unser Raum

Der Raum in dem die Liebe lebt
der Raum in unserer Seele
wo alles nach Erfüllung strebt
wo nur der Herr befehle.

© ee

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Getaggt mit ,