Archiv für den Tag 1. Januar 2018

die Weite.

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die Weite.

Das Meer zieht mich mit aller Macht,
bannt mich mit seinen Wogen –
selbst wenn’s ein Spiegel ist und sacht
fühl ich mich angezogen.

Ich kann mich nicht vom Rauschen trennen
es wirkt auf mich wie Schlummertrunk –
ich kann es anders nicht benennen
als seelische Befriedigung.

Der Wellenkämme Glitzerspiel
erfüllt die Nacht mit seinen Sternen –
begleitet mich zu meinem Ziel
in weltenweiten Fernen…

© ee

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Neujahr . . .

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Neujahr . . .

Was ist gescheh’n – totale Stille
kein Laut – kein Ton – schweigende Welt
als wenn durch eine schwarze Brille
kein Leben in die Augen fällt

Vor Stunden flogen laute Kracher
dem neuen Jahr ins Angesicht
weg sind die Spektakelmacher
sie schmerzt des neuen Tages Licht

Wenn der erste Tag ganz leise
dreiviertel seiner Zeit verbraucht
wird ihm auf wunderbare Weise
neues Leben eingehaucht

Der Welten Motor hört man laufen
ganz sacht setzt das Getriebe ein
es beginnt das Ver – und kaufen
lenkt in die alten Bahnen ein.

© ee

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