Archiv für den Tag 7. Februar 2018

Oben Hui und unten Pfui …

.

Oben Hui und unten Pfui …

Der Krieg, das ist die Schüssel aller Waffen
in der man Welt den Tod serviert –
die Kellner haben alle schwer zu schaffen,
damit nicht Blut zu Eis gefriert.

An reichgedeckten Tafeln wird getafelt,
oft wohlbeleibt und schon des Lebens satt –
mit vollen Mündern intensiv geschwafelt,
weil Lust auf Macht noch nicht orgastet hat.

In der Sicht nur weißbehandschuht‘ Hände,
denn ohne sie wär’n sie vom töten rot –
sie löschen nicht, sie fördern Weltens Brände –
ergötzen sich an vieler Wesen Tod.

Nach langer Nacht die Tafel aufgehoben –
den dräuend’ Morgen ekelt der Gestank
der Leichen, die man hat verschoben –
und füllt erneut des Teufels Waffenschrank.

©ee

.

.

Gegen das Vergessen…

zu finden auch auf unserer etwas *anderen Seite *

https://planquadratalphablog.wordpress.com/2018/02/07/oben-hui-und-unten-pfui/

.

Getaggt mit

Des Rätsels Lösung . . .

.

Des Rätsels Lösung . . .

Es heißt der Schuldige ist gefunden
für Vertuschen und Schönfärberei
Schuld sind einzig nur die Kunden
weil die nur kaufen was billig sei

Man mußte sich halt danach geben
verfüttert Aas an Pflanzenfresser
die Industrie konnt’ damit leben
und großen Bauern ging es besser

Es soll nach der Hauruck Methode
die Landwirtschaft sich jetzt verändern
ich fürcht’ – es wird nur eine Mode
mit rot und grün geschmückten Bändern

Hätte man im Lauf der Jahre
Geiern nicht soviel Geld versprochen
so wären sie – oh Gott bewahre
nicht alle in uns reingekrochen

Was heute Unsinn – war vor Jahrzehnten
schon ebenso nicht gut und recht
doch Alle die Moral sie dehnten
und heute wird uns davon schlecht.

©ee

.

Getaggt mit ,

Die letzte Bank . . .

.

Die letzte Bank . . .

Die letzte Bank am Ende
die weist man ihm als Platz
der Schorf bedeckt die Hände
das Hemd – ein schmutziger Latz

Eine Schultasche – die kennt er nicht
wovon sollt’ sie auch zehren
nur tausend Fragen im Gesicht
und keiner will ihn lehren

Sie stell’n ihn in den Mittelpunkt
begafft wie eine Hure
in Kinderhäme tief getunkt
doch ohne schützend Lure

Jeder im Dorf – hier an der Klippe
ob groß ob klein – ob reich ob arm
mißtraut dieser Zigeunersippe
wer sie sieht – schreit gleich Alarm

So wird die Mißgunst fortgetragen
vom Vater stets auch auf den Sohn
und irgendwann wird’s jemand wagen
verteilen dann des Hasses Lohn

Da wird dann niemand mehr gewichten
was wohl der liebe Gott so meint
es werden viele rechtlos richten
auch wenn Justitia sehr weint

Ist die Gewaltenzeit zu Ende
der Haß hat endlich ausgetobt
schaut jeder dann auf andere Hände
und sein eigenes Tun belobt

Der Kleine aus der letzten Reihe
hat viele Höllen überlebt
irgendwer gab ihm die Weihe
weil er stets nach Versöhnung strebt

Auch wenn die Aufrechnung gestrichen
glaubt nicht, daß euch vergeben wird
solange hin und hergewichen
man mit Entschädigung sich ziert.

©ee

.

Getaggt mit , ,

Die eigene Nase . . .

.

Die eigene Nase . . .

Ein jeder kehr’ mit strammen Besen
um sich herum und vor der Tür
dann hat er keine Zeit zu lesen
wie andre sich – und auch wofür

Hat selbst in hohem Lebensalter
der Besen noch recht neues Haar
so kann man sagen – dieser Falter
weiß nur wie es bei andern war

Hat hohe Wälle nicht gesehen
die rings um ihn getürmet sich
kann nur immer aus sich gehen
auf andre zeigen sicherlich.

©ee

Getaggt mit ,