Archiv der Kategorie: leise Worte

Die Welt.

 

.

Die Welt.

Die Welt
von hoher Warte betrachtet
erkennst du sie als Majestät
doch Mensch
ist leider zu befrachtet
begreift es immer viel zu spät
Natur
braucht nicht uns Erdenwürmer
ohn’ uns käme sie passabel aus
fühlt Mensch
sich auch als Himmelsstürmer
in Wahrheit
ist er bloß ’ne Laus
eine Laus
im Garten der Natur
präsent an vielen Plätzen
hinterlässt eine zerstörte Spur
bei seinem
durch das Leben hetzen

© ee

Getaggt mit ,

Horch mal …

.

Horch mal …

Hörst du den Nachtwind leise grüßen –
fühlst du, wie das Meer dich lockt?
Der Sand flieht unter deinen Füßen –
während Neptun auf den Wellen hockt.

Das Mondlicht tanzt auf den Kämmen der Wogen,
das Wasser spielt am Dünenrand.
Es scheint, das Leben hat mich betrogen,
ums Glück, das ich hier auf der Insel einst fand.

Ich suche jetzt die vergangenen Jahre,
vermisse die Wärme – entbehre das Glück.
Das Schicksal gibt mir am Ende das Wahre –
gibt mir die einzige Liebe zurück.

Ich lausche auf der Sterne Sagen,
der Himmel flüstert es mir zu.
Die Wolken meine Sehnsucht tragen –
denn wo sie sind, da bist auch du.

Ich spüre deiner Seele Fühlen –
bist du auch weit, weit von mir weg,
ich muß mein dich begehren kühlen,
sonst sterbe ich an diesem Fleck.

Hörst du den Nachtwind leise grüßen –
fühlst du, wie das Meer dich lockt?
Der Sand flieht unter deinen Füßen –
während Neptun auf den Wellen hockt.

Das Mondlicht tanzt auf den Kämmen der Wogen,
das Wasser spielt am Dünenrand.
Es scheint, das Leben hat mich betrogen,
ums Glück, das ich hier auf der Insel einst fand.

Ich suche jetzt die vergangenen Jahre,
vermisse die Wärme – entbehre das Glück.
Das Schicksal gibt mir am Ende das Wahre –
gibt mir die einzige Liebe zurück.

Ich lausche auf der Sterne Sagen,
der Himmel flüstert es mir zu.
Die Wolken meine Sehnsucht tragen –
denn wo sie sind, da bist auch du.

Ich spüre deiner Seele Fühlen –
bist du auch weit, weit von mir weg,
ich muß mein dich begehren kühlen,
sonst sterbe ich an diesem Fleck.

© ee

Getaggt mit , , , ,

Des Tages Ahnen …

.

Des Tages Ahnen …

Ganz zart streicht schon der Tag durchs Dunkel
man ahnt sein kraftvoll’ neu Begehr
noch scheint es spielerisch’ Gefunkel
doch wird’s mit jedem Atem mehr

der Himmel zeigt leichtzögernd Spuren
von dem was uns der Morgen bringt
rotes Gold fällt auf die Fluren
der erste Frühaufsteher singt

man schaut noch nicht sein bunt’ Gefieder
noch ist die Nacht zu nächtelig
jedoch verkünden seine Lieder
der hellen Sonne strahlend Sieg.

© ee

.

Getaggt mit

Himmelsgaben …

.

Himmelsgaben …

Freund sein kann nur,
wer ein offenes Ohr hat.
Lieben kann nur,
wer bereit ist sein Glück zu teilen.
Hoffen kann nur, wer glaubt,
dass seine Sehnsucht gestillt wird.

Möge heute der
Himmel über dir
so richtig aufgehen …

© ee

.

Getaggt mit ,

Wenn dir…

 

.

Wenn dir…

Wenn dir die Tränen laufen
und netzen dein Gesicht,
sagt dir die Seel’ sie möcht’ verschnaufen,
sonst verliere sie ihr Gleichgewicht.

Lass’ deine Tränen fliesssen
ins große Meer der Welt –
ihr Feucht läßt irgendwo erspriessen
Leben unterm Himmelszelt.

Wenn sie dann mit vielen –
vereint im grossen Strom –

strebend zu den Zielen
in Gottes Reich unendlich Dom,

dann haben sie den Sinn erfüllt,
den Schöpfer ihnen zugedacht –
haben mannigfachen Durst gestillt
und dargelegt des Vaters Macht.

© ee

.

.

Getaggt mit , ,

Abend . . .

.

Abend . . .

Der Tag still in den Abend taucht
ein Bild von großem Frieden
der Himmel ist rot angehaucht
wie Glück das uns beschieden

Über der Brandung leichtes Kräuseln
die Möve streicht im stillen Flug
vom Dünenhang ein leichtes Säuseln
der Wind über die Watten trug

Leichtgeschürzt – auf bloßen Füßen
ein Wand’rerspaar im Abendhauch
in vollen Zügen still genießen
so macht es wohl der Alte auch

Er sitzt auf seiner Bank am Deiche
sein Blick geht sehnsuchtsvoll auf ’s Meer
der Welten Wasser war’n seine Reiche
die Seefahrt – ja, die fehlt ihm sehr

So sitzt er hier an allen Tagen
die Gott ihm noch gelassen hat
er antwortet auf viele Fragen
er gibt so Manchem guten Rat

Er ist schon nicht mehr wegzudenken
von seinem Platz – da auf dem Deich
sein Hiersein ist ein ständig’ Schenken
aus seinem Lebensschatz, so reich

Doch eines Morgens – weite Leere
als hat die Welt ein großes Loch
der Alte sitzt auf Gottes Fähre
auf „Großer Reise“ – also doch.

©ee

.

 

 

Getaggt mit , ,

Krieg ist der Vater aller Dinge…

.

Krieg ist der Vater aller Dinge…

Krieg ist der Vater aller Dinge.
So sagen es Menschen mit Sachverstand.
Sie sehen das Ganze durch goldene Ringe
und bringen Verderben über das Land.

Sie schicken Raketen mit tödlicher Fracht
an blühende fruchtbare Orte,
und sagen sie hätten den Frieden gebracht –
mit ehrlichem biblischem Worte.

Sie sagen sie hätten die Menschen befreit
von Knechtschaft und blutiger Fron,
und wären zu selbstloser Hilfe bereit –
die Freiheit der anderen, die wär’ ihr Lohn.

So bauen sie auf, was sie selber zerstört
und füllen damit ihre Kassen –
sie tun, als ob die Welt ihnen gehört,
und wundern sich, wenn ihre Opfer sie hassen.© ee

© ewaldeden2015-01-22

.

Getaggt mit

Seelenschutz . . .

.

Seelenschutz . . .

Was macht man
gegen Sturzgewitter?
Man zieht sich
in sein Haus zurück!

Man streichelt
jeden Seelensplitter
und schenkt ihm
einen lieben Blick!

Es wundert sich
die scharfe Scherbe,
daß sie dich
nicht verletzen kann –

sie findet keine
wunde Kerbe,
und strengt sie sich
auch noch so an.

Verlieret nur
die scharfen Ecken,
behält ansonsten
die Kontur –

mit einmal kann sie
Liebe wecken,
ganz plötzlich ist sie gut
die Spur!

© ee

.

Getaggt mit , , ,

Gedankenkarussell.

.

Gedankenkarussell

In mir da dreh’n sich die Gedanken
beißen sich selber in’s Genick
sie sehen nicht mehr ihre Schranken
kommen immer zu sich selbst zurück

Mit jeder Drehung wächst die Riefe
wächst sich aus zum blutend Mal
mir ist als wenn die Seele liefe
auf wunden Füßen durch das Tal

Durch’s Tal der Tränen dieses Lebens
die flossen in so mancher Nacht
ich weiß sie rannen nicht vergebens
denn irgendwo das Glück mir lacht

Irgendwann tragen die Bäume
die tranken von der Augen Feuchte
die Früchte meiner Lebensträume
auf das auch mir mein Glückstern leuchte. © ee

.

Getaggt mit ,

Ein ungelöstes Rätsel . . .

.

Ein ungelöstes Rätsel . . .

Wieviele Klafter
mißt wohl ein Herz
unendlich
scheint’s mir zu sein

füll’ ich’s mit Liebe
füll’ ich’s mit Schmerz
füll’ ich’s mit süßester Pein

nirgendwo
stößt das Gefühl an die Wände
nirgendwo
ruft jemand Halt

manchesmal manchesmal
spür’ ich nur suchende Hände
wenn es im Inner’n
wird kalt

versuch’ sie zu greifen
doch sie sind stets flüchtig
ich fühl’ nur
den Hauch ihres Tasten

das Sehnen
macht das Herz in mir süchtig
mir bleibt nur
  ein hinterher hasten.

© ee

Getaggt mit ,