Archiv der Kategorie: Tagessplitter

In der Balance.

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In der Balance.

Wenn du die Rose als Rose siehst,
dann ist es um dich gut bestellt –

wenn kein Tier mehr vor dir flieht,
dann ist Frieden in deiner Welt.©ee

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Getaggt mit ,

Zimmer elf. Augenblicke…

 

Sie hetzen die Zeit durch regennasse Strassen, nur das Rauschen klebt an der Türklinke von Zimmer 11.

Hier atmen verlegen die Stunden kippen in graublau Lichtbündel durch das hohe Fenster, die sich tanzend in stummen Bücherregalen verfangen bis sie ermüdend, breitbeinig – als Schatten – auf meiner Bettdecke landen. Sie hatte diesen Punkt geklebt unsichtbar, haltbar.

Dort wo der Stukk als Blütenrandrose in die Decke sich einband um kichernd sich in zarten Wölbungen wieder aufzuwerfen. Fast trotzig dann, in gelbgewunden. Augenmüde Beobachtung und harren , wortloses verstehen.

Da saß sie bewegungslos erstarrt von meinem Bestaunen. Im unbeobachteten Moment dieses zarte drehen einer Schlittschuhläuferin – sekundenatmend .

Dann schleuderte sie wie ein Band den seidigen Faden hinter sich – wölbte ihren Bauch wie eine Schwangere und tanzte auf dem dünnen Seil

in atemloser Schönheit. © Chr.v.M.

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Getaggt mit ,

Tageslichter : Fragezeichen .

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Fragezeichen .

Ist es Selbstlosigkeit
oder der Anfang vom Ende einer Freundschaft :

Wenn man den richtigen Moment abwarten will,
um von seinen Problemen zu erzählen?

©ee

Getaggt mit , ,

Tageslichter : Glücksmomente.

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Glücksmomente.

Wer nicht die Sonne strahlen hört,
sieht nicht das Lachen des Windes.©ee

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Getaggt mit ,

Tageslichter : unsichtbares.

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unsichtbares.

Der Worte Schall ist oftmals nur
der Rauch von verbranntem Denken.

©ee

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Getaggt mit , ,

Zum Thema „Hartz IV“

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Zum Thema „Hartz IV“
und Jens Spahns Verhöhnung der Armut.

Was Günther Wallraff recherchiert,
in Arbeitsamtes Amtesstuben
wohl jeden Tag aufs Neu passiert,
inszeniert von bösen Buben.

Seit der Geburt von Hartzes vier
unter Bastaschröders Knute,
wird Menschlichkeit im Amtsgewirr
geprügelt mit verletzend’ Rute.

Nach jedem Hieb ‘ne Seele blutet –
mit jedem Schlag der Graben tiefer,
bis dann und zumeist unvermutet
zertrümmert wird irgendein Kiefer.

Die letzten Glieder in der Kette
der amtsgewalt’gen Bürokratie
sind meistens hilflos, selten nette
Endarme der Hierarchie.

Es wird gemauschelt und getrickst,
es wird vertuschet, ei verflixt,
es wird der Steuer Geld verschoben
doch nie nach Unt’, nur stets nach Oben.

Es werden Statistiken bereinigt –
Zahlenwerk wird umgeschönt
mit Zahlen, die man selbst bescheinigt,
werden Abzocker verwöhnt.

Seit die Strukturen aufgerissen –
zu Agenturen umbenannt –
wurd’ Ordnung vor die Säu’ geschmissen
und der Anstand wurd’ verbrannt.

Seither werden etlich’ Säue fetter
wenn sie im rechten Stall nur steh’n –
in dem geschmierte Hände Amtesblätter
mit rechtem Stempel tun verseh’n …

©ee

ewaldeden

Getaggt mit ,

„Glück dem Tag.“

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„Glück dem Tag.“

Kommt pflückt ein Flüsterwort aus Schweigen
und bindet mir das Band
auf Zweigen.

Lasst mir die Vögel lauscher werden
die Knospen brechen Duft
im Reigen

und mit dem ersten Morgenstrahl
fällt uns ein Lied
dann sanft ins Tal

„Glück dem Tag.“

© Chr.v.M.

 

Getaggt mit ,

Freiheit, die ich meine …

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Freiheit, die ich meine …

Schau weit über ’s Meer
beschirme die Augen
dann ’spähst du ein Land
von irgendwoher

es weckt dir das Streben
von der Ferne zu träumen
und bringt dir die Bilder
von überall her

Bilder von schroffenden Felsengestaden
Bilder von glutenden schneeweißen Stränden
Bilder von schwirrenden Vogelmiriaden
und Bilder von schützend behütenden Händen

drum mach dich erbötig
geh’ sinnlich auf Reisen
um da wo es nötig
Natur zu lobpreisen …

©ee

Getaggt mit , ,

Sonntagsgrüße.

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Sonntagsgrüße.

Geh’ in den Tag
als gäb es nur diesen
zeig’ für sein Werden
dich bereit

freu’ dich
der Blumen auf den Wiesen
und fühl’
dass auch Natur sich freut.

© ee

Getaggt mit

Morgengrüße …

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Morgengrüße …

Zeit nähert sich der Zeitenwende –
ich spür’ es deutlich Nacht für Nacht.
Kaum das ich mich im Schlafe wende
schon wieder Himmels Sonne lacht.

Sie tut dann stets so unbefangen,
als hätt’ sie nächtelang pausiert –
dabei war sie erst grad zu Bett gegangen,
als sie erneut ums Eck rumpliert.

Die Vögel schein’n es zu begrüßen –
das frühe Licht in Gottes Raum,
ihr Singen scheint herauszufließen
aus Apfel-, Kirsch- und Birnenbaum.

Ihr trällern nimmt scheint’s gar kein Ende –
es steigert sich zum Tremolo,
und Star klatscht fröhlich in die Hände –
denn “ König “  ist er sowieso.

© ee

Getaggt mit