Archiv der Kategorie: Zeit-Wellen.

Oben Hui und unten Pfui …

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Oben Hui und unten Pfui …

Der Krieg, das ist die Schüssel aller Waffen
in der man Welt den Tod serviert –
die Kellner haben alle schwer zu schaffen,
damit nicht Blut zu Eis gefriert.

An reichgedeckten Tafeln wird getafelt,
oft wohlbeleibt und schon des Lebens satt –
mit vollen Mündern intensiv geschwafelt,
weil Lust auf Macht noch nicht orgastet hat.

In der Sicht nur weißbehandschuht‘ Hände,
denn ohne sie wär’n sie vom töten rot –
sie löschen nicht, sie fördern Weltens Brände –
ergötzen sich an vieler Wesen Tod.

Nach langer Nacht die Tafel aufgehoben –
den dräuend’ Morgen ekelt der Gestank
der Leichen, die man hat verschoben –
und füllt erneut des Teufels Waffenschrank.

©ee

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Gegen das Vergessen…

zu finden auch auf unserer etwas *anderen Seite *

https://planquadratalphablog.wordpress.com/2018/02/07/oben-hui-und-unten-pfui/

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Zwischen den Jahren ….

 

Zwischen den Jahren ….

Es herrscht Ruhe im Lande, an diesem 26. Dezember als dem 2ten Weihnachtsfeiertag. Mit dem Ausdruck ‘gespenstische Stille’ möchte ich dieses Schweigen nicht belegen. Ich empfinde es eher als wohltuend nach dem Krakeele und Werbegetue in den vorweihnachtlichen Wochen. Besonders in der Adventszeit meinte jeder nur irgendwie an Kommerz interessierte den anderen überbieten zu können, zu müssen.

Der Wildwuchs der weihnachtlichen Dekorationen in den Geschäften und auf Strassen und Plätzen geht ja, zumeist zumindest, einigermaßen „ohrenschonend“ über die Bühnen.

Ohrenbetäubend ist dagegen oftmals das Gedudel von entfremdeten Weihnachtsliedern aller Coleur an Marktständen, in Warenpalästen und auf allen Radio- und Fernsehkanälen.

Kommerz, Kommerz, Kommerz.

Übertroffen wurde aber alles das auch in diesem Jahr wieder von unzähligen Spendenaufrufen gestandener Profianimateure der gedruckten bzw. der digitalisierten Medienwelt.

Angeführt wurde dieses Heer der Spendenlockermacher, wie stets in der jüngeren Vergangenheit, von führenden politischen Amtsträgern und Funktionären.

An der Spitze der Einpeitscher-Brigaden stets die gegenwärtigen Hausherren in Bellevue..

Um jetzt etwaigem Mißverstehen zuvorzukommen – ich bin kein „Spendenverteufeler“ – ich bin nur ein absoluter Ablehner der bundesdeutschen „Spenden-Einwerbe-Industrie“ und gegen deren besthonorierte Akteure mit ihren Millioneneinkünften.

All diesen Not und Elend Verkündigern aus dem Showgeschäft, aus dem Handel und der Finanzindustrie, aus der Politik auf allen Ebenen und aus anderern Wirtschaftszweigen, die unermüdlich den „kleinen Leuten“ hier im Lande – die in ihrer Vielheit aus eigenem Erleben wissen, was Armut, was Verzicht und Ausgrenzung im Alltag und im Leben bedeuten, und die deswegen durchaus zum Teilen mit anderen bereit sind, all diesen hätte ich einen Vorschlag zu machen.

Geben sie einen angemessenen Teil ihres Überflusses ab. Mit der Hälfte des Geldes, welches regelmäßig auf ihre Konten fließt, wären sie immer noch hervorragend bedient. Mit der anderen Hälfte könnten ungeheure Nöte in unserem Lande, oftmals in ihrer direkten Nachbarschaft, abgemildert oder in vielen Fällen gar beseitigt werden.

Mit den Riesensummen von staatsverschluderten Geldern – zum Beispiel auf dem Gebiet der militärischen Rüstung oder auch der unsinnigen, jedes für sich Milliarden €uro verschlingenden und überflüssigen Protzbauvorhaben in unserem Lande – könnten weltweit viele Ursachen des Hungers , der Not und des Elends „aus der Welt“ geschafft werden.

Es gibt so unendlich viele „Geldverschlinger“ in unserem Lande, so dass es schier unmöglich erscheint, diese alle aufzuführen.

 

Eines möchte ich ihnen, meine Damen und Herren Polit-, Partei-, Gewerkschafts- und Wirtschaftsprominenz aber noch mit auf den Weg in das neue Jahr geben.

Politiker und Funktionäre als Amtsträger könnten durchaus passabel mit kleinen und bescheideneren fahrbaren Untersätzen von A nach B gelangen, um die ihnen auferlegten Aufgaben zur Zufriedenheit aller zu erfüllen. Eine solche Bescheidung würde übrigens ihnen nicht nur gut zu Gesichte stehen, sondern auch unserer Umwelt ausgesprochen gut tun.© ee

 

Ewald Eden

 

 auch zu finden auf unserer kritischen etwas anderen Blogseite :

https://planquadratalphablog.wordpress.com/2017/12/26/zwischen-den-jahren/

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Deutschland, mein Land …

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Deutschland, mein Land …

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Wenn ich, bevor ich des Abends zu Bett gehe, den Tag und sein Berichten noch einmal an meinem inneren Auge vorüberziehen lasse, dann denke ich häufig so in mich hinein: ‚Deutschland, Deutschland … wohin treibst Du – wohin geht es mit Dir – und bekomme dann von mir selber keine Antwort.
Das ist mir sehr oft eine Herzenslast.
Wenn ich denn aber – nachdem ich ein paar Nachtstunden auf dem Rücken stehend zugebracht habe – in der Morgendämmerung noch ein wenig schlaftrunken in den neuen Tag hineinstolpere, dann ist meist die Antwort auf mein Fragen der vergangenen Abendstunden plötzlich präsent.

Deutschland, das ist mein Land – Deutschland mit seiner Sprache und seiner Kultur, das ist das Land meiner Mutter und meines Vaters – Deutschland, das ist das Land meiner Omas und Opas, das Land meiner Tanten und Onkels und Basen und Vettern und wer sonst auch noch dazugehörig ist.
Und so wie ich, so hat jeder Deutsche ja für sich auch Mutter und Vater, hat Omas und Opas und all die anderen in der langen Reihe von Familie und Verwandtschaft.

Deutschland, das ist ein Stückchen Erdengrund mit Wasserkante und Buckellandschaft, mit der Menschen Liebe und auch Zanken, mit Mooren und Heiden und grünen Wäldern, mit einem weiten Himmel und oftmals auch mit schlechtem Denken. Und für alles das, ob es nun gut ist oder niedrig in seinem Sinnen – für all das kann doch das Stückchen Erdengrund Deutschland nicht als Schuldiger herhalten.

Das Stückchen Erdengrund quält doch nicht eines von Millionen von Tieren, sowie es deutsche Wissenschaftler Tag für Tag in unserem Lande tun – das Stückchen Erdengrund betrügt doch nicht die Alten um ihre Ersparnisse und um ihre Renten, so wie deutsche Politiker es seit Generationen und durch alle Zeiten und Systeme, so trefflich ohne Hemmungen dabei zu haben, machen – das Stückchen Erdengrund schickt doch keine Soldaten in Kriege und in den Tod in alle Länder unter dem Himmel, und das bloß, weil die Regierung es für nötig hält und vielleicht anderen Regierungen damit gefügig in den Hintern kriecht – das Stückchen Erdengrund trägt doch keine Schuld daran, dass innerhalb seiner Grenzen in Politik und Wirtschaft viel zu viele Lüger und Betrüger es sich gut, allzu gut gehen lassen können – das Stückchen Erdengrund hat es doch nicht zu verantworten, dass oberhalb seines Grundes so viele, viel zu viele arme Familien ständig ärmer und zu gleicher Zeit die Reichen und die Hintertreiber immer stinkreicher werden. Da kann das Stückchen Erdengrund, welches ich als ‚mein Land’ benenne und betrachte, doch gewiß nichts dafür.

Sieh, und darum kann ich auf mein Land auch nicht wütend und böse mit ihm sein – nur, mit einer Reihe von Menschen in der Gesellschaft über der meinen, mit denen ich dieses Stückchen Erdengrund teile, weil es auch das ihre ist, da kann ich trotz allen guten Willens, dessen ich fähig bin, kein ‚ gut Freund’ mit sein.© ee

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Das alte Spiel …

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Das alte Spiel …

Ablenkungsmärchen, rechter Weg
Politblockade, Speckes Made –

Schlagesworte wie Sahnetorte
die wochenlang im Wüst’wind stand –
verbrannt, verdorrt wie alle Orte
in denen Leben Tod nur fand.

Mit Schaufenstern wie Augenhöhlen
in klapperndem Skelettgerippe,
in dessen Knochen Zocker grölen
aus bandenhafter Abzocksippe.

Der Zocker Namen sind so viele –
nur wenige davon bekannt,
wie zum Beispiel dieser Juncker
aus letzeborgisch Herzogland.

Der gedämpft verkündete –
bestimmet nur für Geistverbündete –
dass man erreichet was man will,
wenn man erreicht des Volkes Still’.

Da ist es gar nicht mal die Frage,
ob Schurkerei, ob Menschenplage –
alles wird dann durchgesetzt,
auch wenn es Volk und Land zerfetzt.

Rogowski tönte unisono
dass wieder Kampf der Klassen sei –
dann vergeßt doch das „piano“
und lasst ertönen Kampfgeschrei –

lasst ertönen Kampfeslärm
der Schurken schlaget auf die Därm –

verjagt die Existenzzerstörer
aus unserer Gesellschaft Mitte –
vertreibt die Einheitsbreibeschwörer
nach guter alter Väter Sitte.

Seid länger nicht die dummen Schafe –
habt keine Angst vor Staates Strafe,
denn ihr seid einzig nur der Staat –
drum säet endlich gute Saat.

©ee

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Friedens-Nobelpreis …

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Friedens-Nobelpreis …

Frieden ist ein schwierig’ Wort,
kommt’ leicht oft über Kriegers Lippen –
dahergesagt an vielen Ort’,
wo Blut strömt über bleiche Rippen.

Kein Wort wohl in des Schöpfers Welt
wird so mißbraucht, so vergewaltet,
wohl häuf’ger noch als das Wort Geld,
das Machteshungers Welt gestaltet.

„Frieden“ erweckt bunte Bilder
in vieler Menschen Hoffenssinn –
doch meist sind’s nur Reklameschilder,
mit Gift und Sprengstoff mittendrin.

Da wird ein Preis wohl ausgelobt,
der zu Beginn auch wohl recht nobel –
sollt’ Hoffnung wecken wo Krieg tobt,
sollt’ wertvoll sein wie Königs Zobel.

Geworden ist aus ihm ‘ne Masse,
wie Ware auf des Hökers Karren –
mit Qualität der Unterklasse,
für die Begier der Völker Narren.

© ee

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Krieg ist der Vater aller Dinge…

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Krieg ist der Vater aller Dinge…

Krieg ist der Vater aller Dinge.
So sagen es Menschen mit Sachverstand.
Sie sehen das Ganze durch goldene Ringe
und bringen Verderben über das Land.

Sie schicken Raketen mit tödlicher Fracht
an blühende fruchtbare Orte,
und sagen sie hätten den Frieden gebracht –
mit ehrlichem biblischem Worte.

Sie sagen sie hätten die Menschen befreit
von Knechtschaft und blutiger Fron,
und wären zu selbstloser Hilfe bereit –
die Freiheit der anderen, die wär’ ihr Lohn.

So bauen sie auf, was sie selber zerstört
und füllen damit ihre Kassen –
sie tun, als ob die Welt ihnen gehört,
und wundern sich, wenn ihre Opfer sie hassen.© ee

© ewaldeden2015-01-22

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Zweifeln und staunen.

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Pro Christ 2006…

Zweifeln und staunen

Zweifeln und staunen als Motto fürs Leben
so lautet der Titel der Superschau
ich hab gesucht nach selbstlosem Geben
fand davon nichts in Nebel und Tau

viel Brimborium wurde geboten
in langer Rede wurd’ nicht viel erzählt
man sah wenig vom gelben
und gar nichts vom roten

schwarz hatte man als bestimmend gewählt

ich hatte von Anbeginn Zweifel
und staunte daß sie sich bestätigt
ich empfand oberflächlich Gereifel
und fühlt mich zum Gähnen genötigt

es wird nicht nur mir so ergangen sein
ich spürt nichts von lebendigem wandeln
und kritisch erörtern bei Wasser und Wein
und auch nichts von tatkräftig handeln.

©ee

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Hilflos . . . ?

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Hilflos . . . ?

Die Erde bebt und kracht und zittert
zerstöret jedes Menschenwerk
was er gebaut, das bricht und splittert
gegen so was ist der Mensch ein Zwerg.

Viele vieltausend Menschenkinder
verlieren alles bis auf’s Leben
selbst Millionen heiliger Rinder
können keine Hilfe geben.

Zur gleichen Zeit – an andrer Stelle
werden Kühe durch den Herd gejagt
eine Riesentiermordwelle
weil Wirtschaft ökonomiegeplagt.

Viele namenlose Kinder
nirgendwo steht ihre Zahl
haben keine Essensfinder
sterben täglich Hungers Qual.

Wir haben doch nur eine Welt
könnt’ man sie nicht umrunden
und da die Güte niederfällt

wo Elend man gefunden.

©ee

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Die Insel.

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Die Insel …

Türkisenes Wasser – schneeweißer Sand
blauender Himmel – rötelndes Land

das alles auf einer handvoll Fläche
zu umrunden im Bruchteil der Tagesbahn

die Menschen hier leben in ihrer eigenen Welt
bestaunt und beneidet von täglichen Gästen

die sich wundern daß es jemand auf Dauer gefällt
abseits zu sein von Rummel und Festen

bewundert von Wesen
die nicht mehr wissen wie’s geht

wenn Mensch der Natur
gegenübersteht.

© ee

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Die Nachteule: Ostwind

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Taschenbuch
von Ewald Eden (Autor)

Kindle Edition 5,49 Euro
Taschenbuch 7,99 Euro

ISBN Nr. 978342 366831

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Zu kaufen bei :

Amazon – die Nachteule

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Meine Buchempfehlung .

Mein Freund Ewald Eden ist Heimatdichter und er schreibt nicht nur traumschöne Zeilen voll Poesie, er setzt unterhaltsame Geschichten, tippt sozialkritische Beiträge verzaubert mit seinen Kindergedichten und hält mich unter Spannung mit seinen Krimis . Das ER auch mit einer Leichtigkeit zeichnet und genauso gerne fotografiert hat mich dann nicht mehr gewundert. Ein Tausendsassa mein Freund .

Ich enpfehle deine Bücher gerne weiter dein Bücherwürmchen

Christin

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HAMBURG und Schutt und Asche.

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Hamburg und Schutt und Asche…

Hamburg wird brennen auch anderswo,
die Städte im Land sind knisternder Zunder –
Deutschland wird flammen lichterloh,
wenn’s nicht geschieht, dann geschähe ein Wunder.

Zuerst werden’s nur leuchtende Pünktchen sein,
wie Wetters Leuchten über der Kimm –
doch bald wird es lodernder Feuer Schein,
und immer noch tönt es, es sei doch nicht schlimm.

Schaut Links und schaut Rechts und schaut in die Mitte
und tut es auch öfter, das wär’ meine Bitte!
Dann seht ihr, dass die Lunte brennt,
dann hört ihr die prasselnde Glut,

dann wisst ihr, dass ihr die Zeit verpennt
und nichts mehr löscht des Volkes Wut.

Volk ist wütend über euch da Oben –
des Volkes Seele ist voller Zorn –
IHR vermögt euch doch nur selbst zu loben,
aber Wind der dreht sich – er kommt jetzt von Vorn.

Der Wind wird schwellen zum Orkan –
dagegen war alles bisherige flau,
ihr kommt nicht mehr dagegen an –
ich muß es nicht sagen – IHR wißt es genau.

Es hilft euch kein Reizgas, es hilft euch kein Knüttel –
es hilft keine Unzahl staatlicher Büttel,
denn sie werden auf richtiger Seite sein,
wenn euch des Volkes Zorn kreist ein.

©ee

DAS schrieb mein Freund Ewald Eden vor der Zweijahresfrist…….

auch zu finden HIER : Inventur der Gedanken

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