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Nacht am Deich …

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Nacht am Deich …

Wenn der Nordwest mit brüllenden Tönen
und schauriger Macht die Wellen treibt
wenn Neptun mit seinen mächtigen Söhnen
hervortritt und nicht mehr
am Meeresgrund bleibt

dann horch einmal still in die Nacht hinaus
gehe hinaus auf den Deich
ganz hinten –
weit hinter des Sturmes Gebraus
hörst du es klingen – sehr leise und weich

es klingt wie das singen verlorener Seelen
es klingt wie der Harfen zitterndes Spiel
es klingt wie Rufe aus heiseren Kehlen
es weht durch die Weite –
es findet kein Ziel

kein Ziel in den endlosen Weiten der Meere
kein Ziel in der endlichen Tiefe der See
kein Ziel in der dunklen randlosen Sphäre
vergeht sacht
wie auf der Haut schmelzender Schnee

zurück bleiben Spuren gelebter Gefühle
die zärtlich und zart
die Erinnerungen feuchten
die dann in erschauernder Kühle

als Sterne
am nächtlichen Himmel leuchten.

©ee

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Abendruhe.

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Abendruhe.

… und der Abend senkt sich leise

auf die Welt in einer Weise
die Menschheit fast den Atem nimmt

vorausgesetzt
ihr Fühlen stimmt.

©ee

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Abendfrieden . . .

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Abendfrieden . . .

Der Tag still in den Abend taucht
ein Bild von großem Frieden
der Himmel ist rot angehaucht
wie Glück das uns beschieden

Über der Brandung leichtes Kräuseln
die Möve streicht im stillen Flug
vom Dünenhang ein leichtes Säuseln
der Wind über die Watten trug

Leichtgeschürzt – auf bloßen Füßen
ein Wand’rerspaar im Abendhauch
in vollen Zügen still genießen
so macht es wohl der Alte auch

Er sitzt auf seiner Bank am Deiche
sein Blick geht sehnsuchtsvoll auf’s Meer
da draußen waren seine Reiche
die Seefahrt – ja die fehlt ihm sehr

So sitzt er hier an allen Tagen
die Gott ihm noch gelassen hat
er antwortet auf viele Fragen
er gibt so Manchem guten Rat

Er ist schon nicht mehr wegzudenken
von seinem Platz – da auf dem Deich
sein Hiersein ist ein ständig’ Schenken
aus seinem Lebensschatz – so reich

Doch eines Morgens – weite Leere
als hat die Welt ein großes Loch
der Alte sitzt auf Gottes Fähre
auf „Großer Reise“ – also doch.

©ee

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zur Nacht.

 Zur Nacht.

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©ee

 

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„Danse des Elfes“

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Kullerbauch . . .

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Kullerbauch . . .

Der Mond versteckt sich hinter Wolkenschafen
mit einem Aug’ lugt er nach unten
er schaut ob alle Kinder schlafen
in ihren Betten – in den bunten

bei Hannes sieht ein Licht er blinken
der Sandmann hat ihn wohl vergessen
oder quält ihn zuviel Schinken
den zur Nacht er hat gegessen

es schmeckte ja auch gar zu gut
dies köstliche Stück Braten
und obendrauf der leck’re Stut
mit Rosinen – ihr habt es erraten

morgen – schwört er seinem Engel
morgen wird er genügsam sein
der Gute glaubt doch glatt dem Bengel
und wiegt ihn in den Schlaf hinein.

©ee

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Abend . . .

 

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Abend . . .

Der Tag still in den Abend taucht
ein Bild von großem Frieden
der Himmel ist rot angehaucht
wie Glück das uns beschieden

Über der Brandung leichtes Kräuseln
die Möve streicht im stillen Flug
vom Dünenhang ein leichtes Säuseln
der Wind über die Watten trug

Leichtgeschürzt – auf bloßen Füßen
ein Wand’rerspaar im Abendhauch
in vollen Zügen still genießen
so macht es wohl der Alte auch

Er sitzt auf seiner Bank am Deiche
sein Blick geht sehnsuchtsvoll auf ’s Meer
der Welten Wasser war’n seine Reiche
die Seefahrt – ja, die fehlt ihm sehr

So sitzt er hier an allen Tagen
die Gott ihm noch gelassen hat
er antwortet auf viele Fragen
er gibt so Manchem guten Rat

Er ist schon nicht mehr wegzudenken
von seinem Platz – da auf dem Deich
sein Hiersein ist ein ständig’ Schenken
aus seinem Lebensschatz, so reich

Doch eines Morgens – weite Leere
als hat die Welt ein großes Loch
der Alte sitzt auf Gottes Fähre
auf „Großer Reise“ – also doch.

©ee

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Der Abend naht…

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Der Abend naht…

Ein langer Tag geht nun zu Ende
ein langer Tag voll Gottesnäh’ –
ich geb’ mein Sein in Seine Hände
und weiß, dass alles wohlgescheh’.

Ich weiß, daß er es schon wird richten
in seiner großen Gottesgüte –
geordnet alles nach Geschichten,
verwahret sie in gold’nen Tüten.

Das gibt dann uns’ren Tagen Licht,
und macht das Dunkel uns erträglich –
ohn’ das wär Mensch unscheinbar Wicht,
und würd’ verdorren wortlos kläglich.

©ee

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Abendlicht.

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Abendlicht.

Der sinkend`Sonne Sonnenglut
taucht die Natur in brennend`Licht
der Abendrotes mächtig Flut
erlischt sobald das Fenster bricht.

Des Blattgeästes Lichtprofile
künden uns den schwindend`Tag
der breitend`Krone Schattenspiele
soll`n Antwort sein auf jede Frag`.

©ee

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Der Abend …

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Der Abend …

Der Abend schneuzt sich leicht verhalten
bevor er sich sein Wams anzieht.
Der Tag bekommt schon Schlafesfalten,
die Sonne Richtung Westen flieht.

Für Stunden ist er nun beschäftigt,
hängt all’ die hellen Sterne auf,
der Mond scheint etwas übernächtigt,
drum kriegt er neues Silber drauf.

Der Himmel scheint noch rotverwaschen,
er wird blaudunkel angemalt,
zum Schluß holt er aus seinen Taschen
’ne Sternschnupp’ die in Gold erstrahlt.

Das Bild bekommt noch einen Tupfer
aus Schäfchenwolken – watteweich –
dann macht der Abend einen Hupfer
und verschwindet in sein nächtlich’ Reich.

© ee

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Der Abend …

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Der Abend …

Der Abend schneuzt sich leicht verhalten,
bevor er sich sein Wams anzieht.
Der Tag bekommt schon Schlafesfalten,
die Sonne Richtung Westen flieht.

Für Stunden ist er nun beschäftigt,
hängt all’ die hellen Sterne auf,
der Mond scheint etwas übernächtigt,
drum kriegt er neues Silber drauf.

Der Himmel scheint noch rotverwaschen,
er wird blaudunkel angemalt,
zum Schluß holt er aus seinen Taschen
’ne Sternschnupp’ die in Gold erstrahlt.

Das Bild bekommt noch einen Tupfer
aus Schäfchenwolken – watteweich –
dann macht der Abend einen Hupfer
und verschwindet in sein nächtlich’ Reich.

© ee

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Getaggt mit