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Freitagmorgen …

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Freitagmorgen …

Irgendwann wird Zeit zeitenlos –
spätestens jenseits der Mitte des Lebens.
Solange die Hände nicht ruhen im Schoß
nagt Zahn des Alters
jedoch ständig vergebens.

Solange des Morgens
der Krimsekt noch mundet,
Räucherlachs krönet das Brötchen
und Krabbencocktail
das frühe Mahl rundet,
solange lass‘ Schmeicheln das Pfötchen

Und wenn mal ein Fältchen
sich zeigt auf der Wange,
dann nimm es als Zeichen
der Stunden voll Glück –

wenn du gleich wieder lachst
dann bleibt es nicht lange,
und wenn wer dich begehrt
kommt die Spannung zurück.

©ee

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kleine Anstupser.

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morgentliche kleine Anstupser.

Fröhlichkeit ist wie Wasser in der Wüste –
wer sie gefunden, der kann überleben.© ee

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Guten Morgen !

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Guten Morgen !

Die Nacht sie ist hinweggezogen,
mit Dunkelheit recht schwer beladen –
die Schläfrigkeit hat sich verzogen,
man kann auch sagen, sie ging baden.

Die Gucker leuchten wieder klar,
die Lauscher sind bis hinten offen –
und daß der Tag wird wunderbar.
das wollen wir ganz einfach hoffen …

© ee

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Morgens fünf Uhr zweiunddreißig…

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Morgens fünf Uhr zweiunddreißig

die Nacht hat sich schon leise
davon geschlichen
weil sie das Licht des Tages scheut
bis auf kleine Reste ist das Dunkel gewichen
die werden jetzt von der Helle verbläut

ein Sonnenstrahl schaut keck
über die Kante der Erde
seine Nasenspitze ist noch ganz rot
er fragt sich wie wohl das Heute werde
vom Frühstück bis hin zum Abendbrot

mit klammen Fingern
erklimmt er den Himmel
richtet es sich komodich dort ein
und reitet auf seinem Feuerschimmel
fröhlich in die Zeit hinein .

© ee

 

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Sonntagmorgen …

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Sonntagmorgen …

Krass und nass und keine Sonne
hab’ ich gedacht in Schlafes Traum
doch welch’ morgendliche Wonne
als ich trat in den Tages Raum

der Himmel hing voll gold’ner Röte
an jedem Blatt ein Sonnenstrahl
es war als wenn Natur uns böte
ihr überreiches Morgenmahl

ich habe es beglückt genossen
schauend und mit off’nem Sinn
fühlt’ das Gefühle überflossen
wußt’ das ich ein Glückskind bin.

© ee 2005

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Die Nacht verliert…

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Die Nacht verliert…

Die Nacht verliert ihre Dunkelheit –
stückweis’ mit ganz kleinen Schritten.
Man spürt, daß sie zum vergeben bereit
und hört sie den Tag leise bitten.

Sie läßt die erwachenden Vögel
leis’ singen
und schickt deren Lied
mit dem Wind in die Welt.

Sag’ – was kann uns schöneres klingen,
als wenn sich ganz sachte das Dunkel erhellt,
als wenn sich behutsam die Sonne aufmacht
und rollt durch den werdenden Morgen?

Rotgolden,
als wenn sie ein Künstler gemacht
verscheucht sie
die wartenden Sorgen.

©ee

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am Morgen.

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Morgenblick

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Morgenblick.

Der Mond ist eine fahle Scheibe
als wenn er sich des Daseins schämt
in seiner himmlisch hohen Bleibe
wär er wohl lieber goldverbrämt

Jedoch dies flüssiggelbe Strahlen
ist nur der Sonne Vorbehalt
es würd’ auch auf dem Mond dem Kahlen
blitzgeschwind ganz steif und kalt

So ähnlich geht`s auch Erdgeschöpfen
sie möchten oft mehr Schein als Sein
und wandeln dann mit hohlen Köpfen
blind in Katastrophen rein.

©ee

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Vom Schlaf erwacht.

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Vom Schlaf erwacht.

Die Nacht – sie hat mich traumbegleitet
geheimnisvoll und sinnenschwer
hat ihre Traumwelt ausgebreitet
als endlos weites Sinnenmeer

’mal war ich Schiff in heulend’ Stürmen
oder auch Wrack in kochend See
in der die Well’n sich haushoch türmen
mit Kämmen weiß wie frisch gefall`ner Schnee

’mal war ich Felsen in der Brandung
unzerstörbar, standesfest
mit elefantendicker Wandung
die alles an sich abprallen lässt

Dann wieder war ich rettend Hafen
bot vielen Schutz vor Wind und Wetter
hat keine Zeit in Ruh zu schlafen
denn ich war gerne Lebensretter

Am liebsten jedoch war ich Insel
mit Stränden wie poliertes Gold
ich sah zwar viele Einfaltspinsel
doch war mir stets die Sonne hold.

©ee

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Zwischen Tag und Tau . . .

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Zwischen Tag und Tau . . .

Zu Wasser wird der Reif der Nacht
er tröpfelt von den Bäumen
sobald die Sonn’ vom Schlaf erwacht
erweckt aus ihren Träumen

An allen Blättern blank es blitzt
wie Licht von tausend Kerzen
die Sonne durch die Zweige flitzt
das Dunkel auszumerzen

Es steigt zum Himmel wie ein Dom
der Odem kühler Nächte
wie Hauch von einem Riesengnom
aus dunkler Täler Schächte

Die Sonne taucht in gold’nes Blau
den neuen jungen Morgen
dem Tag klar in die Augen schau
verscheuch’ die alten Sorgen.

© ee

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