Schlagwort-Archive: leise Worte

Frag einen Baum …

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Frag einen Baum …

Frag einen Baum was er alles erlebt
was er gesehen und was er ertragen
seit seine Krone ins Himmelslicht strebt
an unendlich vielen tausenden Tagen.

Seine Seele ist berstens mit Wissen gefüllt
seine Duldsamkeit ähnelt der Weite
mit der Erdens Schöpfer die Sehnsucht umhüllt
die seit ewig die Menschen begleite.

Sein Astwerk umspannt den Kosmos des Werden
sein Wurzelwerk gründet im erdigen Sein
sein Blühen erschafft neues Leben auf Erden
und trägt Vergangenes weit in die Zukunft hinein.

…hinaus in den Garten des Lebens
als suchte ich nochmals den Apfelbaum
den ich suchte immer vergebens
den Apfelbaum mit den verlockenden Früchten…

©ee

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Glaube, Liebe, Hoffnung . . .

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Glaube, Liebe, Hoffnung . . .

Melisse und Orangenduft –
der steigt mir in die Sinne,
um mich herum ist Liebesluft –
in mir ist lauter Minne.

Ich spüre unter diesen Beiden –
das pure Weib – die Liebeslust,
wie möcht’ so mancher mich beneiden –
hätt’ er’s ein einzigmal gewußt.

Ich weiß, daß es nur Sinnbild ist –
für Wollen und für Hoffen,
die Flagge ist bei mir gehißt –
mein Hafen – der ist offen.

Und wenn das Schiff, auf dem du lebst –
einmal in schwere See gerät,
ich denk, daß du dann zu mir strebst –
und glaube nie, es wär zu spät.

© ee

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Danke.

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DANKE.

Stetig, sporadisch
im Dann und Wann
wird Jeder
Dich finden

Gestern noch
staunen
heute Augentrost
ewige Seelenberührungen.

Immer wieder
beginnt die
Freude
beim DICH lesen

zwischen meinem
Tagesrhythmus

DANKE.

© Chr.v.M.

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Eisblumen …

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Eisblumen …

Eisblumen am Fenster, so fragt mich ein Kind –
kannst du mir sagen, was Eisblumen sind?
Ich hab‘ noch niemals Eisblumen geseh’n –
Großmama sagt, sie wären sehr schön.

Eisblumen blühen nur in kalten Stuben –
bei Menschen in Not, für Mädchen und Buben.
Die haben ihre Freude am Glitzern und Flimmern,
das gibt’s aber nicht in geheizten Zimmern.

So wärmen die Engel die Armen von innen –
wer auch mal Eisblumen sieht kann nur gewinnen.
Gewinnen am Reichtum, tief drinnen im Herz –
denn er achtet die Ärmsten, er fühlt ihren Schmerz.

© ee

 

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Schutzgewähr …

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Schutzgewähr …

Lass’ mich in deinem Hafen liegen,
sei du um mich und bleib.
Lass’ uns in unsre Träume fliegen,
als wär`n wir Seele nur, nicht Leib.

Lass’ uns im Morgendämmern treiben,
die letzten Sterne unser Licht.
Lass’ Stille unsern Raum beschreiben,
als bräuchte es der Worte nicht.

Bleib du in meinem Hafen liegen,
als Seele nur und nicht als Leib –
um mit mir durch die Zeit zu fliegen,
voll’ Seelennah als Reisetreib.

Lass’ uns des Morgens Dämmern nutzen,
den Übergang von Nacht zum Tag –
im Morgenlicht die Seelen putzen,
fernab von aller Welten Plag.

© ee

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Horch auf …

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Horch auf …

Wenn jemand dir tröstende Worte sagt
horch auf
wenn einer den Grund
deiner Trauer erfragt
gib Antwort
wenn du spürst
wie die Hand deine Wange berührt
genieß es
wenn du fühlst
wie die Trauer den Schrecken verliert
dann freu dich
wenn du meinst
du könntest die Sonne sehen
schau auf
dann ist`s nicht mehr lang
und du kannst wieder stehen
sieh deinen Weg klar vor dir liegen
wirst dir nicht mehr die Seele verbiegen
wenn ein andrer dann vor Leid vergeht
kannst du ihm zeigen
wo die Hoffnung herweht.

©ee

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Wenn der Wind sich dreht . . .

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Wenn der Wind sich dreht –

dann trocknen die Tränen
seidig schimmert dein feuchtes Gesicht
man sieht dein Herz nach Liebe sich sehnen
das Auge strahlt in der Hoffnung Licht

Die Hände halten die Momente
der Trauer fest in Ewigkeit
Angst und Sehnsucht uns auch trennte
Liebe eint alles – allezeit

Drum öffne weit der Seele Fenster
laß ein die neue Fröhlichkeit
verscheuch die grauen Neidgespenster
zu neuem Anfang sei bereit

Selbst die größte Trübsal lehrt
behutsam damit umzugeh’n
wenn Trauer sich in Einsicht kehrt
kann man erleichtert weiter geh’n.

© ee

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Abend auf See. . . .

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Abend auf See. . . .

Ich steh’ an Deck – schau in die Ferne
zur Sonne tief an Wassers Rand
am Himmel blinken sanfte Sterne
schwimmen im roten Nebelbrand

Die Mitternacht ist greifbar nah
des Nordlands Nächte sind wie Träume
das Feuer bleibt, ist ständig da
der Wellen Kämme rosa Schäume

Die Luft – sie ist wie angefüllt
die Stunden gehen still vorüber
ich such’ was meine Sehnsucht stillt
ich bin gebannt – steh’ wie im Fieber

Ich kann den Platz hier nicht verlassen
ich fühl’ die Stille – kann sie fassen
ein Jemand nimmt die Freiheit sich
er steht nur da – doch stört er mich

Seine Gedanken sind zu laut
ich höre wie er um sich schaut
ich spür’ – er kann sie nicht begreifen
die Zeichen – die den Himmel streifen.

© ee 

 

 

Für dich da du wie ich erdbraune Töne liebst . Danke Christin

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die Weite.

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die Weite.

Das Meer zieht mich mit aller Macht,
bannt mich mit seinen Wogen –
selbst wenn’s ein Spiegel ist und sacht
fühl ich mich angezogen.

Ich kann mich nicht vom Rauschen trennen
es wirkt auf mich wie Schlummertrunk –
ich kann es anders nicht benennen
als seelische Befriedigung.

Der Wellenkämme Glitzerspiel
erfüllt die Nacht mit seinen Sternen –
begleitet mich zu meinem Ziel
in weltenweiten Fernen…

© ee

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Silvesterabend.

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Silvesterabend.

Noch zwei Stunden bis zur Mitternacht
das Jahr, es atmet nur noch ganz flach
es fühlt, daß seine Zeit zu Ende geht
es weiß, daß es gleich in die Vergangenheit weht

Es zerrt mir am Herzen –
es rupft meine Seele
ich spüre mit Schmerzen
den Kloß in der Kehle

ich sehe die Wände näher rücken
es engt mich, es drückt mich,
es nimmt mir die Luft
es ist mir, als ob mich irgendwer ruft

als ob mich wer zieht
mit unsichtbar Händen
zu endlosen Brücken,
zu fensterlos Wänden

einzig deine seelische Nähe
dein denken an mich gibt mir den Halt
daß ich diese Nacht überstehe
und nicht erfriere im seelischen Kalt.

© ee

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Von Herzen wünsche ich Euch und Euren Lieben
einen beschwingten und fröhlichen Jahresausklang,
schöne Erinnerungen an und Rückblicke auf 2017
viel Gelassenheit und Zuversichtliches auch für 2018.

Kommt gesund in und durch dieses neue Jahr .
Bleibt behütet auf den Wegen durch die Zeit.

Danke an euch Alle, die ihr in diesem Jahr hier auf unserer kleinen Blogseite  WORThaus

nachgesehen oder kommentiert habt…

Ewald Eden  und Christin v. M.

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