Schlagwort-Archive: leise Worte

Lichtspiegelungen :

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Lichtspiegelungen :

Die Tiefen und Untiefen
zeichnen ein Muster.
Ich sitze auf dem Tag.
Der Himmel über mir
ist ausgefranst.

Blass die Sonne
milchiges Wolkenschweben .
Vereinzelte Sonnenstrahlen
glänzen auf taufrischem Grün.
Zwischen meinen Fingern
quetscht sich die Luft unhaltbar.

Hoch tönt der Wind
lässt Sehnsucht zitternd
durch mein Haar fallen
verfängt sich hinter dem Ohr
dem Rechten
ein leises flüstern
wie ein Gruß von dir.

© Chr.v.M.

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Zimmer elf. Augenblicke…

 

Sie hetzen die Zeit durch regennasse Strassen, nur das Rauschen klebt an der Türklinke von Zimmer 11.

Hier atmen verlegen die Stunden kippen in graublau Lichtbündel durch das hohe Fenster, die sich tanzend in stummen Bücherregalen verfangen bis sie ermüdend, breitbeinig – als Schatten – auf meiner Bettdecke landen. Sie hatte diesen Punkt geklebt unsichtbar, haltbar.

Dort wo der Stukk als Blütenrandrose in die Decke sich einband um kichernd sich in zarten Wölbungen wieder aufzuwerfen. Fast trotzig dann, in gelbgewunden. Augenmüde Beobachtung und harren , wortloses verstehen.

Da saß sie bewegungslos erstarrt von meinem Bestaunen. Im unbeobachteten Moment dieses zarte drehen einer Schlittschuhläuferin – sekundenatmend .

Dann schleuderte sie wie ein Band den seidigen Faden hinter sich – wölbte ihren Bauch wie eine Schwangere und tanzte auf dem dünnen Seil

in atemloser Schönheit. © Chr.v.M.

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Sonntagmorgen..

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Sonntagmorgen…

Die Welt kommt rasend schnell auf Touren
der Tag beginnt sein Taggeschäft
oh Gott, ich bin ja noch auf Schluren
merk’ ich, als mich ein Hund ankläfft.

Schon früh mit Links falsch aufgestanden
der Kaffee war mehr kalt als heiß
da schwant’ mir schon, ich würd’ wo landen
wo ich nicht wollt’, in irgend son Scheiß.

Am Abend ging’s schon seltsam los –
irgendwie war ich durch den Wind,
der Nachthos’ Hintern ziert den Schoß
ich fühlt’ mich hilflos wie ein Kind.

In der Nacht dann diese Träume,
von Riesenbergen Himbeereis
und als ich schlecken wollt’ die Schäume
war meine Traumwelt schon verwaist.

‘ne bunte Zuckerstang’ erschien mir,
war in der Kindheit höchstes Ziel –
doch als ich legt mich ins Geschirr
war’s wieder nur des Traumes Spiel.

So dreh ich Nächtens meine Runden,
mal freudig und mal angstverzerrt –
mal wach ich auf, total zerschunden,
ein andermal selbst ausgesperrt.

Mir scheint das Leben eine Scheibe,
die dreht sich wie ein Karussell –
ich weiß noch nicht, wie lang’ ich bleibe
an der mir zugewies’nen Stell’.

©ee

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Sternenwind . . .

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Sternenwind . . .

Mein Gefühl ist Sternefliegen –
wie Goldgestick auf blauem Samt,
meine Seel’ ist hochgestiegen –
ist zu Himmelslicht entflammt.

Kometen schweifen durch die Nächte –
von Mondes Silber übergossen,
als wenn Gefühles Himmelsmächte –
im Kelch der Seele überflossen.

Der Sternenwind kühlt mein Verlangen –
lindert mein nach dir vergeh’n,
nimmt meinem Herzen alles Bangen –
läßt Zweifel in der Zeit verweh’n.

In diesem Bild da möchte ich bleiben –
bin nicht bloß ich – vor Sehnsucht schwer,
in deinem Sein laß ich mich treiben –
mein Lebensschiff auf deinem Meer.

©ee

Getaggt mit ,

Frühlingsküsse.

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 Frühlingsküsse.

Dieses sachte erwachen der Welt
das uns das Herz zärtlich öffnet
wenn die Tage neu
im weichen Grün erstrahlen.

Dieser Duft zarter Blüten
zwischen den letzten Schneefetzen
 die Herr Frühling ausatmet
um die Wiesen bunt zu betupfen

Dieser samt´ne Klang
nach Neuem
unter den Flügeln
des ersten Schmetterlings.

 Wenn Werden
sichtbar wird
dann küsst uns wieder
das Glück.

© Chr.v.M.

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kleine wunder.

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kleine wunder.

ein flüstern ist`s
ein lächeln auf der haut
das sanft
mich streichelt

das wort das du gehaucht
und sich ausbreitet
hab ich im traum verbaut
es hat mir so geschmeichelt

so fängt mein morgen
mit deinem lächeln an
ganz zärtlich sacht
das durch den tag

mich leitet.

© Chr.v.M.

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Lieber @JensSpahn, leben Sie für einen Monat vom HartzIV-Grundregelsatz!

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Lieber @JensSpahn, leben Sie für einen Monat

vom HartzIV-Grundregelsatz!

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Da lebt ein „Spahn“ im irren Wahn
und wütet mit des Satans Kräften,
als Besorger von des Teufels Taggeschäften.

Gefördert von Pastorens Töchterlein,
die nie erlebt was Armut ist,
die selber lebt im Sonnenschein –
auch wenn der nur ein Haufen Mist.

Sie hält sich „Spahn“, den Menschverhöhner,
als Schutzschild, ja als „Rechtsverwöhner“
gegen Teilparteies Streben
der ihr will ans Überleben.

Auch wenn sie glaubt Spahn kaltgestellt,
wie sie es oft schon inszeniert
der Bursch’ ihr in den Rücken fällt
dass ihr das Blut zu Eis gefriert.

Da hilft ihr auch kein lamentieren –
da schützt auch kein“ das wollt ich nicht“ –
ich wünscht ihr möge das passieren
wovon der Spahn verächtlich spricht.

©ee

ewaldeden2018-03-13

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https://www.change.org/p/lieber-jensspahn-leben-sie-für-einen-monat-vom-hartziv-grundregelsatz-armut-spahn?recruiter=53562041&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=share_petition& .

Bitte …. schließt euch ALLE dem Protest an – vergeßt in diesem Falle alle Verschiedenheiten in euren Ansichten – schafft der Menschlichkeit wieder Raum.
Danke an ALLE die dabei sind.

Ewald Eden

Versteht’s dass ich’s nochmal erwähne –
wo gehobelt wird da fallen Späne,
also setzen wir den Hobel an
und hobeln fleißig Span um Span
von den fallend’ Spänen eines
wird’s dann ein „Spahn“ sein, ein ganz kleines –
mit Kehrschaufel und Spänebesen –
schwupps in den Ofen …
das ist’s dann mit dem „Spahn“ gewesen …

©ee

ewaldeden2018-03-15

 

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Rot auf Weiß Flieger.

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Rot auf Weiß Flieger.

Noch gähnen
die Schattenwölfe
an den weißen Mauern
blutgetränkt in Grünblau.

Unter dem Rudel
hat die Hilfslosigkeit einen Namen,
stell ihm einen Fuß dem Tod,
oder krepiere zähnefletschend
am Arbeitswahn.

Menschenretter, blasser Wanderer,
atemlose Seelenfänger
immer noch und wieder,
hilflos benommen zum Morgen

und zwischen allen Sonderschichten
knickse ich,
der Pflicht ergeben ,
rette weiter Menschenleben,
so genau so,
ist das eben…

© Chr.v.M.

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Promille…

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Promille…

Ein fließender Schatten
auf der Bank unter der Linde
kaum ist er zu sehen
im schwindenden Licht

die seidigen Haare
umspielen im Winde
ein von Kummer und Leid
geprägtes Gesicht

das Liebste im Leben
wurd’ ihr genommen
der Frau
mit den glanzlosen Augen

sie fragt immer wieder
wozu soll ich noch taugen
ihr Kind ist nicht mehr
von der Schul’ heimgekommen

ein Mann im Herbst seines Leben
hat es mit dem Auto erfasst
er hatt’ eine Feier gegeben
weil an dem er Tag befreit
von der beruflichen Last

vier Bierchen und drei kleine Körnchen
hatt’ er mit Kollegen getrunken
zum Abschied ein Schnittchen
und ein süßes Hörnchen
dann hat man ihm fröhlich nachgewunken

es sollt’ eine Fahrt in die Freiheit sein
er hatte schon ganz klare Bilder
von seinem künftigen Leben
doch plötzlich
war da ein Schulmädchen klein

wollt’ eiligst nach Hause zustreben
es hatte vertraut auf die Schilder
die Schilder am Wege
die er nicht gesehen im Alkoholnebel
er fuhr g’rad in das Kindlein hinein.

© ee

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Wenn Geliebter wenn dann…

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Wenn Geliebter wenn dann…

wenn ich
mit kleinen grauen fäusten
gegen deine brust trommle

vor sehnsucht klagend
in deine augen stürze
um unsere wortbilder zu entziffern

ich dir
die brille aufsetze
zum vorlesen

wenn meine lippen
leise deine worte
nachsprechen

dann geliebter
umarmen sich
auch unsere herzen

im gemeinsamen verstehen.

© Chr.v.M.

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