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Mut zum Mutigsein …

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Mut zum Mutigsein …

Wer in all’ seines Lebens Lebensjahren
stetig nur NEIN sagt zu neuem Beginn,
der wird niemals und nie nicht Neues erfahren –
der wird sterben erstarrt in verknöchertem Sinn.

Wer niemals bereit ist zu unerforscht’ Schritten –
wer es nicht wagt neues Land zu entdecken,
der verharrt bis zum End’ in langweilig Mitten –
unfähig gar sich selber zu wecken.

©ee

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Weisheit.

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Weisheit

Weisheit heißt, sich selbst überwinden,
die Macht des Egos in Vernunft zu binden.
Weisheit ist, über sich selbst zu stehen,
sich des Egos wünsche nicht zugestehen.

Weisheit wird nie Gemeinsinn mimen,
um verborgenen Machtgelüsten zu dienen,
denn Weisheit ist Bescheidenheit
sie formt die Persönlichkeit.

Wo Persönlichkeit aber Habsucht beweist
sind Ego und Machtgier der wahre Geist.
Für Weisheit hat Reichtum wenig Wert,
doch meist wird dies vom Ego begehrt.

© Chr.v.M.

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Der Egoist . . .

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Der Egoist . . .

Sich selbst als wichtig zu betrachten
ist meistens Schrott in buntem Kleid
die Andern näher zu beachten
das führt denn doch ein wenig weit

meint der Egoist mit Inbrunst

der Rost im Kopf und in der Seele
der rieselt aus ihm raus wie Sand
die Selbstsucht bläht ihm auf die Kehle
vernebelt ihm den Restverstand

so pflegt der Egoist die Missgunst

nur nichts den andern überlassen
selbst wenn man’s selbst nicht brauchen kann
man könnte sonst wohl was verpassen
oh – wär’ das schlimm – omanoman

so zeigt der Egoist die Raffkunst

und wenn er dann ein Leben lang
immer nur gescheffelt krass
wird ihm mit einemmal ganz bang
passt nur allein ins Urnenfass

so wird der Egoist zu Blaudunst.

© ee

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Verstand .

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Verstand.

Wer dem Verstand das Recht einräumt
das Leben zu bestimmen
hat jeden Traum schnell ausgeträumt
sieht ihn im Staub zerrinnen

Verstand und Liebe sind sich gram
sie könn’n sich nicht verstehen
weil vom Verstand nie Gutes kam
nicht Gutes kann mit ihm beginnen

laß stets der Liebe Hoheit walten
weis’ den Verstand auf seinen Platz
nur so kann Leben sich entfalten
nur so bewahrst du Herzens Schatz

Verstand hat Kriege ausgelöst
Verstand hat Welt verschandelt
bei zuviel Verstand die Liebe döst
und alles wird in Nacht verwandelt

drum laß dein Herz als erstes sprechen
bei allem was geschieht
sonst wird dir Herz und Seele brechen

und dir die Liebe flieht.

© ee

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Halt ein …

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Halt ein …

Bleib einfach stehn auf deinem Wege
flieg’ nicht mehr bunten Träumen nach
bebrüte nicht mehr Scheingelege
werd`einfach mal ganz helle wach

Du siehst dann vieles anders scheinen
als es dir wohl im Fluge dünkt
aus einem Lachen wird oft Weinen
das trübe dann zu Boden sinkt

Aus einer Trauer wächst oft Freude
jungfräulich rein und blütenzart
drum rat ich dir – sei schlau, vergeude
nicht das, was du dir angespart

Schnell ist des Herzens Schatz geplündert
schnell ist der Schätze Truhe leer
so dass du nur noch ganz verwundert
schaust deinen Schätzen hinterher.

©ee

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Gedankenflieger …

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Gedankenflieger …

Dein Denken fliegt in alle Winde –
beladen kommt es stets zurück,
es saust wohl häufig ganz geschwinde –
und manchmal strahlt es auch vor Glück.

Wenn Unmutsfalten es zerknittern –
hat Böses ihm den Weg verstellt,
hörst Du es durch die Lüfte schlittern –
sah Schönes es in uns’rer Welt.

Kommt es ganz still und feucht nach Haus –
mußt Du Dich stets gedulden,
es kriecht nur langsam dann heraus –
aus abgrundtiefen Mulden.

Tränen sind es, die es feuchten –
sah Menschen mit ein steinern Herz,
sah keine Liebessterne leuchten –
fühlt’ in der Dunkelheit nur Schmerz.

Doch dann gibt es die Goldminuten –
es taumelt in der Sonne Schein,
schaut nicht zurück, und will sich sputen –
es bringt Dir ein Dich lieben heim.

©ee

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Engelküsse .

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Engelküsse.

Schnell wie ein Vogel und leicht wie ein Engel
durcheilst Du Deinen Lebensraum
umfliegst des Alltags Rumgequengel
und suchst nach Deinem Lebensbaum

mag manche Streck’ auch Wüste sein
oder des Meeres endlos Weite
irgendwo scheint immer ein Lichtlein fein
zu dem Dich das Schicksal geleite

hast Du dann Deinen Baum gefunden
besetze den Ast der für Dich reserviert
gar bald fühlst du Dich eingebunden
ganz gleich was in der Welt auch passiert.

©ee

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Verwirrt . . .

 

 

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Verwirrt . . .

Irgendwie muß ich was regeln –
irgendwo bin ich kraus im Kopf,
irgendwann die Gedanken segeln –
wie Nudeln durch den Suppentopf.

Es gibt ‘nen Satz, der hat drei Worte –
ich sagt ihn oft – ich sagt ihn gern,
lag vierzig Jahre auf der Borte –
möchte endlich reisen in die Fern’.

Ich werd ihn an die Leine legen –
einmal im Monat kriegt er frei,
dann kann er durch die Lande fegen –
geballt – als Büffels Urgeschrei.

Und wenn er dann noch hört – zu häufig –
schließ ich ihn in den Keller ein,
da unten kann er ganz geläufig –
ich lieb dich – aus dem Leib sich schrei’n.

©ee

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Halt ein …

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Halt ein …

Bleib einfach stehn auf deinem Wege
flieg’ nicht mehr bunten Träumen nach
bebrüte nicht mehr Scheingelege
werd`einfach mal ganz helle wach

Du siehst dann vieles anders scheinen
als es dir wohl im Fluge dünkt
aus einem Lachen wird oft Weinen
das trübe dann zu Boden sinkt

Aus einer Trauer wächst oft Freude
jungfräulich rein und blütenzart
drum rat ich dir – sei schlau, vergeude
nicht das, was du dir angespart

Schnell ist des Herzens Schatz geplündert
schnell ist der Schätze Truhe leer
sodass du nur noch ganz verwundert
schaust deinen Schätzen hinterher.

©ee

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Gedenke …

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Gedenke…

Gedenke
deiner eig’nen Schwächen
verzeih’
der menschlich’ Kreatur

die Weise
in der sie sich oft dargestellt
wenn man erwartet dass sie leise
sie plötzlich wie ein Köter bellt

Sie dünkt sich oftmals etwas Hehres
steigt unbedacht auf ein Podest
steht dann inmitten wilden Meeres
wo guter Geist sie bald verlässt

Was bleibt ist eine leere Hülle
gefüllt mit Starre und Beharr
versinkend in der großen Fülle
bedeutungsloser Menschenschar.

©ee

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