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Die Quervernunft .

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Die Quervernunft.

Die Quervernunft der Leidenschaften
bricht sich langsam in mir Bahn –
das stille Flügelschlagen des Windes
schiebt lautlos unserer Liebe Kahn-

Treibend auf dem Strom des Lebens –
vorbei an fremden Ufern –
suchen wir Glückseligkeit
nur allzu oft vergebens.

Wenn dann die Hoffnung sich erfüllt –
nur für einen Hauch und Husch –
ist meine Sehnsucht schon gestillt
mit einem ewiglangen Kuß.

©ee

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Getaggt mit , ,

Eine wunderbare Wandlung.

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Eine wunderbare Wandlung.

Der Himmel hat andere Farben bekommen
er scheint nicht mehr blau, gräulich und schwarz
er hat einen anderen Ton angenommen
er glüht jetzt wie goldenes bernsteinsches Harz

die Wolken sie haben ein and’res Gesicht
sie scheinen nicht mehr wie Berge und Hügel
sie strahlen in warmem leuchtendem Licht
glaszart wie schwirrende Engelsflügel

der Regen er ist nicht mehr feuchtkalt und naß
er schauert nicht mehr wie kalte Tränen
er schleiert in einem rosigen Blaß
und singet in lieblichsten Tönen

der Wind windet nicht mehr wie Sturmesgebraus
er zerrt nicht mehr an den Gedanken
er füllet der Liebe liebliches Haus
umspielt es mit duftenden Ranken

die Sonne sie hat sich türkisen gewandet
sie schwimmt inmitten blühender Rosen
der Mond ist in grasgrünen Sternen gelandet
die zart Deine Seele liebkosen

der Morgen streut hellblaue Morgenfleckchen
auf nächtliches Dunkel
in werdenden Tag

in jedem Eckchen ist Lichtergefunkel
und das alles ist Zukunft
in die ich Dich trag

in eine Zukunft prallvoll mit Leben
in eine Zukunft voll berstendem Glück
ich werde Dir all meine Liebe geben

vergang’nes mein Schatz
kehrt nie mehr zurück

ee © 2006

Getaggt mit ,

Eine neue Zeit.

das Häuschen

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Eine neue Zeit.

Irgendwo, weit an der Welten Rand
da liegt das Paradies
es steht nirgends verzeichnet
wo man es findet
es hängt am Tor auch kein Firmenschild

gar viele sind achtlos vorbeigefahren
mit Augen nur für ihr eigenes Ich
wir haben es gesucht
in endlichen Jahren
und es gefunden
wir zwei – Hand in Hand

wir fanden den Eingang
zwischen dornigen Hecken
von blühenden Rosen gesäumt
nun sind wir verbunden
jetzt werden wir leben
gemeinsam eine andere Zeit

ich werde jeden morgen dich wecken
behutsam mit zärtlichen Küssen
werde jeden Morgen Erfüllung dir geben
ich bin zu jedem Opfer bereit
ich werde dich einfach lieben müssen

ich werd’ dich behüten
werd’ wehren den Schmerz
werde dich schmücken
mit duftenden Blüten
denn du bist mein Leben
denn dein ist mein Herz.

ee © 2005

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Getaggt mit ,

Ein Traumlicht.

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Ein Traumlicht.

Ein Traumlicht
wie lavendelgefärbter Jasmin
liegt über den Weiten der Provence
ein Land wie aus dem Himmel gefallen

so duftend so leicht so unendlich schön
ich halt Deine Hände ganz fest in den meinen
wie soll ich es sagen – es fehlen die Worte
ich fühl Deine Seele überfließen

Gefühle Gedanken und Liebesempfinden
lassen Dich scheinen wie zitterndes Gras
das sich wieget in sonnigen Winden
ich fühle Dein Fühlen in mir vergeh’n

ich komme mir vor wie der Odem der Erde
ich spür Deine Wurzeln in meinem Sein
ich sehe uns fließen und daß aus uns werde
ein neues Entstehen ins Morgen hinein

getragen von endloser Liebe
bewahret von Deinem Du bist
behütet von meinem ich bin
begleitet von unserem liebenden Sinn

ee © 2006

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Getaggt mit ,

In unendlicher Ferne…

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In unendlicher Ferne…

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In unendlicher Ferne hinter dem Wind,
wo das Menschsein geboren als unschuldig’ Kind,
da ist das reine Gewissen zu finden –

da kann’s noch das freudige Sein an sich binden.
Da ist die Seele noch von reinem Geblüt,
weil sie noch nah ist an des Schöpfers Behüt.©ee

ewaldeden2017-06-11

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Schlaflos …

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Schlaflos …

Neunzehntausendneunhundert Sterne
soweit hab’ ich gezählt heute Nacht
manche war’n nah – viele ganz ferne
so hab’ ich die schlaflosen Stunden verbracht

die schlaflosen Stunden ohn’ deine Nähe
die schlaflosen Stunden alleine hier

ich werde erst glücklich
wenn ich dich sehe
ich werde erst schlafen
wenn ich bei dir

werd’ erst wieder Mensch
wenn ich dich fühlen kann
und mit dir kuscheln
als dein liebender Mann

werd’ erst wieder spüren
daß ich noch lebe
wenn ich deinen Körper berühre
und wenn ich sacht

dir zärtliche Küsse gebe.

©ee

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Getaggt mit ,

Dein Bild.

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Dein Bild.

Dein Bild vermittelt mir Gefühle –
es schaudert mich vor lauter Glück,
es läuft mir brennendheiße Kühle –
die Seele runter – und zurück.

Die Gänsehaut des „Dich begehren“ –
läßt mich erschauern – bis ins Mark,
ich kann mich nicht dagegen wehren –
und dünk’ ich mich auch noch so stark.

Ich kann es bloß geschehen lassen –
ein jedes und ein jedesmal,
sehr schwer, es in ein Wort zu fassen –
genieße diese Liebesqual.

Die Qualen des „auf dich verzichten“ –
des dich nicht berühren können,
ich fühl’ die Sehnsucht sich verdichten –
und irgendwann wird man ‘s uns gönnen.

©ee

Getaggt mit ,

Insel des Glücks . . .

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Insel des Glücks . . .

Mich trieb das Leben durch die Welt –
in nordischen Jurten Nächte verbracht ,
geschwitzt im Beduinenzelt –
auf Hawaii hat mir die Sonne gelacht.

In Kanadas Wäldern Bären geseh’n –
um Feuerland elend gelitten,
irgendwie war es überall schön –
selbst tief in Grönland – auf Eskimos Schlitten.

Vor Florida mit Delphinen geschwommen –
am Zuckerhut tanzte ich Samba,
in Mexiko viele Tequila genommen –
wie schlecht war mir da – Caracho, Caramba.

Im schaukelnden Zug durch Sibirien –
Tabak gepflückt auf Batavia,
Kaukasier erlebt in Delirien –
an der Wolga geschwelgt in Kaviar.

Stürme fegten über mich hin –
Hitze dörrte die Kehle,
doch wo ich auch war, stand mir der Sinn –
nach Norderneys sinnlicher Seele.

Nirgendwo sind die Nächte so schön –
streicheln die Blüten der Triebe,
nirgendwo ist mir Schön’res gescheh’n –
als auf der Insel der Liebe.

Drum möchte’ ich in die Welt rausschrei’n –
im Herz und in der Seele frei,
für dich mein Schatz – und mich allein –
wir sehen uns auf Norderney.

©ee

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Die Töne sind’s…

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Die Töne sind’s…

 

Die Töne sind’s,
die mich bewegen –
die leisen,
die den Umgang pflegen.

Lautes Drumherumgeballer –
mit hier und da
auch mal ’nen Schaller
ist es nicht, was animiert –
wenn´s in der Welt
auch oft passiert.

Das lautlos
an den Seelen rütteln,
das unbewegte
Herzen schütteln,
das Wecken aus der Alltagsstarre,
das Reißen aus der Lethargie,
mit Worten, nicht mit einer Knarre –
das lieb’ ich sehr,
frag’ mich nicht wie.

Ich mag’s
wenn Menschen sich bewegen
wenn sie gepflegten Umgang pflegen
wenn an die Würde wird gedacht
dann hab’ ich’s
was mir Freude macht.

©ee

Getaggt mit ,

Oder nicht?

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Oder nicht?

Gedanken –

Hände in den Deinen
streicheln und zärteln
zärtlich vereinen
was so lange getrennt

Sehnsucht – sie brennt und sie ruht
brennt Löcher ins Herz
hoch schlägt die Glut
ein wildirrer Schmerz

Auf der Suche nach dir
durch weltlose Welten
was fand ich im zeitlosen Raum
nur Plage in verlassenen Zelten

Ich laß’ nicht die Hoffnung
Dich endlich zu finden
den Rest meines Lebens
mich an Dich zu binden

Mit Dir zu lachen an jedem Morgen
auch wenn die Sonne verfinstert ist
Glück erzeugen und nicht borgen
teilen mit dir – auch wenn Du nicht bist

Die Zeit wird es geben
auf das Du mich siehst
ich möchte erleben
daß Du nicht mehr fliehst

…oder nicht ?

©ee

Getaggt mit ,