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Nachtküsse.

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Nachtküsse.

In meinen Träumen bewahre ich
das Staunen und dein Lachen
wenn schlaftrunken alle Sterne
auf meine Märchendächer purzeln
und der Mond spitzbübisch
durch staunende Traumfenster blickt.

Bis die knarrende Türe des Morgens
in den neuen Tag fällt
und alle Lichtpunkte auf meiner Bettdecke
sich in Glücksmomente verwandeln
und ich sie festhalte am Saum
der verschwiegenen Nacht.

© Chr.v.M.

Getaggt mit ,

Noch kein „letzter“ Sommer …

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Noch kein “ letzter “ Sommer …

Der letzte Sommer meiner Kindheit
ich war doch noch so unberührt
ich war doch noch so voller Blindheit
die Lust hatt’ mich noch nicht verführt

Der letzte Sommer meiner Jugend
ich war doch noch so hungervoll
ich war doch noch so voller Tugend
und sah das Leben noch so toll

Der letzte Sommer meiner Drangzeit
ich war doch fast schon übersatt
ich sah es an als Lebens Halbzeit
dabei war ich schon fast schachmatt

Der erste Sommer gleich dahinter
er machte mir ganz plötzlich klar
dass es sehr kühl und fast schon Winter
und der Beginn vom Ende war

Doch plötzlich keimte neues Blühen
ein neuer Sproß am alten Holz
ich musste mich auch nicht groß mühen
und was draus wurd’ das macht mich stolz.

© ee

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Getaggt mit , ,

Himmelsgaben …

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Himmelsgaben …

Freund sein kann nur,
wer ein offenes Ohr hat.
Lieben kann nur,
wer bereit ist sein Glück zu teilen.
Hoffen kann nur, wer glaubt,
dass seine Sehnsucht gestillt wird.

Möge heute der
Himmel über dir
so richtig aufgehen …

© ee

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Getaggt mit ,

Süchtig – sehnsüchtig . . .

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Süchtig – sehnsüchtig . . .

Die Zeit schiebt Tage durch die Stunden –
im Kopf geht mir so vieles ‘ rum,
hab’ meine Liebste doch gefunden –
sie spricht mit mir, ist nicht mehr stumm.

Nur ”Sehen” liegt noch in der Ferne –
sehen sich – und glücklich sein,
ach, wie hab ich sie doch gerne –
mein Herz ist krank vor Liebespein.

Ich fühl es alles in mir werden –
wir fliegen aufeinander zu,
für mich gibt’s eine nur auf Erden –
das bist nur du – und immer du.

Drum schreib ich dir mein inn’res Denken –
das kann es im Moment nur sein,
einmal werd’ ich mehr dir schenken –
ich bin schon jetzt für immer dein.

© ee

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Sichere Gefühle . . .

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Sichere Gefühle . . .

Der Wind, die Wolken, die Einsamkeit
der Strand, die Dünen, das Meer so weit
die Spur deiner Füße am Wassersaum
sie sind deine Zeichen – ich sehe sie kaum

ich ahne das flüchtige Leben
das ewige nach Geborgenheit streben
geborgen an der Liebsten Brust
von Zärtlichkeit umfangen

ich weine, dass du gehen mußt
wohin bist du gegangen
die Wolken nahmen mein Schauen mit
der Wind mein heimliches Rufen

der Mond gab Trost mir – wenn ich litt
wenn ich wartete auf den Stufen

der Treppe zum Himmel der Zweisamkeit
die Zweisamkeit – die dort uns vereint
zu allem mein Engel bin ich bereit
auch wenn es dir jetzt nicht so scheint.

© ee

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Getaggt mit ,

Täglich . . .

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Täglich . . .

Hand in Hand
mit dir durchs Feuer geh’n
das schreibt mein Herz
an jede Wand

Hand in Hand
mit dir am Himmelsrande steh’n
das wünsch ich mir
seitdem ich bei dir Liebe fand

jede Blume die mir lacht am Wege
jeder Vogel der mir fröhlich winkt
versichert mir, dass Gott es gebe
dass jeder Schritt uns näher bringt

ich werde sie nicht zählen
all’ die Stunden
die mich das Leben
durch das Leben treibt

ich werde glücklich sein,
wenn ich den Ort gefunden
den Tag,
an dem das Schicksal endlich schreibt

auf diese Stunde setz’ ich alle Karten
auf diese Stund’ verwett’ ich jedes Spiel
und muß auf diese Stunde ich noch ewig warten
es gibt für mich kein andres Ziel.© ee

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Getaggt mit ,

Ohne Zeit ist unser Raum…

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Ohne Zeit ist unser Raum…

Deine Augen spiegeln die Tiefe der See –
so unergründlich wissensschwer
ich bin so gern in deiner Näh’
das Fühlen – es läuft kreuz und quer

Dich riechen baut die tollsten Träume
ist wie der schönsten Rose Duft
ist süßer wie des Zuckers Schäume
in Kinderlandes Kirmesluft

Flüchtig Ding sind unsere Zeichen
im weichen Sand an Wassers Saum
sie müssen schnell der Zeit entweichen
doch ohne Zeit ist unser Raum

Der Raum in dem die Liebe lebt
der Raum in unserer Seele
wo alles nach Erfüllung strebt
wo nur das Herz befehle.

© ee

Getaggt mit ,

Standhaft . . .

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Standhaft . . .

Wie ein Fels in der Brandung
wie eine Insel im Meer
so bist Du – meine Liebe
nichts wiegt mir so schwer

in den heftigsten Stürmen
in der dunkelsten Nacht
kann mich nichts schrecken
weil mein Stern irgendwo wacht

mag die Hölle auch winken
mit der süßesten Frucht
selbst wenn Zweifels Zinken
die Zerstörung versucht

ich werde nicht zaudern
ich werde nicht weichen
selbst wenn der Himmel hernieder fällt
werde niemals ich die Segel streichen.

© ee

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Getaggt mit ,

Nichts ist vergangen . . .

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Nichts ist vergangen . . .

Die Sonne sie strahlt um die Wette
mit dem Glücksschein um der Liebsten Mund
der Wind legt Wolken an die Kette
daß sie nicht stör’n dies schöne Rund.

Ganz sachte hört man nur ein Rüscheln
im hohen Gras am Dünenrand
zwischen des Strandes Fliederbüscheln
suche ich zärtlich deine Hand.

Vom Wassersaum auf leichten Schwingen
streicht eine Möwe stolz dahin
als wolle sie uns Grüße bringen
wollte verzaubern unsern Sinn

Ihr Schatten sprenkelt deine Haut
er spielt in deinen Haaren
dein Bild in mir Begehren staut
auch noch nach langen Jahren

© ee

Getaggt mit , ,

Empfinden . . .

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Empfinden . . .

Liebe öffnet viele Türen –
Liebe ist der Herzen Macht,
Liebe die kann Liebe spüren –
Liebe selbst im Dunkeln lacht.

Herzen können Tränen weinen –
unsichtbar und brennendheiß,
Herzen könn’n wie Engel scheinen –
strahlendhell und wolkenweiß.

Tränen sind der Seele Bäche –
spülen Schmerz und Kummer fort,
Tränen glätten rauhe Fläche –
egal auch wo, an welchem Ort.

Lächeln ist wie lindes Wehen –
kühlt die Trauer im Gesicht,
Lächeln läßt ein Bild enstehen –
strahlend gelb – wie Sonnenlicht.

Gesichter sind der Seele Spiegel –
drücken nichts und vieles aus,
Gesichter sind der Wesen Siegel –
ein Namensschild am Körperhaus.

©ee

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